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| „Wenn es nicht rockt, isses für‘n Arsch“: „Dakoton“. |
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Bubu Lala: Auf dem Wehdenhof tanzt zwei Tage lang der Bär
Zehntes Rockspektakel versammelt 70 Profis und Amateure auf der Bühne – Fettes Jubiläumsprogramm von Led Zeppelin bis zur St. Pauli Tanzmusik
Buxtehude.
Zwei Tage lang, am Freitag, 13., und am Sonnabend, 14. Juni, ist auf dem Wehdenhof der Bär los. Zum zehnten Mal lädt Peter Schmidt vom Musik Markt Buxtehude im Rahmen des Altstadtfestes zu seinem Rockspektakel „Bubu Lala“ ein, mit dem 70 Amateur- und Profimusikern die Gelegenheit gegeben wird, sich vor einem großen Publikum zu präsentieren. Peter Schmidt und sein Team garantieren auch in diesem Jahr wieder für eine hochwertige Ton- und Lichttechnik.
Los geht es unter dem Motto „And The Winner Is“, am Freitag, 13. Juni, ab 19 Uhr. Die Bands, die an diesem Abends die Bühne erobern, haben bereits alle einen überregionalen Wettbewerb gewonnen. Den Anfang machen die „Sultans of Rock“ mit ihrem Sänger Marco Antic, dem jüngeren Bruder von Jasmin aus der Buxtehuder Musikerfamilie von Vlado Antic. Weiter geht es mit den Emergenza-Gewinnern „Attemted Arson“. Der Bassist dieser Band ist Philipp Rosenzweig, Sohn des langjährigen Buxtehuder VHS-Chefs und jetzigem Bürgermeister von Neu Wulmstorf Wolf Rosenzweig.
Nach den Buxtehuder Lokalmatadoren „Knuckle of Veal“, Gewinner des Rockpreises des Landkreises Stade, stehen die Könige des örtlichen Ska-Punks „Ska Wars“ auf der Bühne, die souverän den Sub Urban Contest in Hamburg gewannen. Den Abschluss am Freitag macht „Led Zep“ aus Bremen, für Peter Schmidt „die beste Coverband Deutschlands“, die das gesamte Werk der legendären „Led Zeppelin“ in ihrem Repertoire haben. Ihr Auftritt wird von Party & More gesponsert.
Am Sonnabend, 14. Juni, haben ab 15.30 Uhr die Nachwuchs- und Schulbands das Sagen. Mit „Max Mustermann“ aus Beckdorf, „The Fuzzels“ aus Buxtehude, dem talentierten und auch optisch beeindruckenden Sänger Robert van Oz aus Horneburg, „Cassaya“ aus Jork und den schon etwas professionelleren „Occulus“ aus Horneburg wächst wieder eine neue Generation von begabten und vielversprechenden Musikern heran, verspricht Organisator Peter Schmidt. Das Sonnabend-Abendprogramm startet um 19 Uhr unter dem Motto „St. Pauli Tanzmusik“. Den Anfang machen „Leavin Soho“ aus Stade, deren musikalische Bandbreite von Balladen bis zu melodischen Uptempi reicht.
Und um 20 Uhr gibt es eine Premiere: In neuer Besetzung erobern „The Fakawi“ die Bühne. Sänger Craig Tepa und Drummer Markus Heyseler haben sich mit dem „Blofeld“-Gitarristen Fabian Hink und dem „Undercover“-Bassisten zusammen getan. Um 21 Uhr gibt es dann den ersten Jubiläumshöhepunkt des Abends: Die St. Paulianer „Dakoton“, eine Band um den 22-jährigen Sänger Benno Oppermann, stellt ihre Debut-CD „Kein Platz für Kompromisse“ vor. Benno legt dabei Wert auf die Feststellung „wenn es nicht rockt, isses für‘n Arsch.“ Vor allem für die weiblichen Besucher ist „Dakoton“ ein absolutes Muss, standen doch noch nie solch süßen Jungs auf der Bubu Lala-Bühne. Gegen 22 Uhr sind dann die Eyecatcher vom letzten Jahr an der Reihe: Bei „Ed Almighty“ handelt es sich um drei zauberhafte Mädel, die mit ihrer Fünf-Kerle-Band den wohl entspanntesten Chilly-Chilly-Reggae der Welt spielen. Neu im Boot ist der ausgezeichnete Percussionist Nick Reinartz aus Buxtehude.
Und wenn der sein Können zum Besten gegeben hat, ist Abheben mit der Tanzmusik von „Le Fly“ angesagt. „Die Jungs aus St. Pauli haben im letzten Jahr den für mich besten Auftritt hingelegt. Totale Energie, gepaart mit Musikalität und ganz viel Spaß. Die Band ist ein echtes Erlebnis auf der Bühne. Und wer glaubt, das HipHop nur aus dumpfen Beats besteht, sollte sich diese Band unbedingt einmal anhören. Deren perfekte Mischung aus Schmiddlfinga HipHop und guter Rockmusik kennt auf dem Kiez mittlerweile jeder“, schwärmt Peter Schmidt.
Zum Ausklang des Abends und am Ende des zehnten Rockspektakels, bevor die „Aftershowpaadi“ zum Abfeiern einlädt, leuchtet auf dem Wehdenhof noch einmal die „Alarmstufe Rot“ auf. Dabei handelt es sich um eine coole Coverband aus dem Hamburger Hafenviertel, die sich mit ihren frechen Interpretationen von bekannten Stücken einen Namen gemacht hat. (hag)
05.06.2008
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