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| Mobilfunkexperte Dr. Neitzke. |
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Handys – der schädliche Boom
Wissenschaftler Neitzke: „So wenig Strahlung wie möglich“
Harsefeld .
Keine Technik boomt so stark wie der Mobilfunk. Und keine brachte bislang so viele Bürgerinitiativen hervor – die Furcht vor krank machenden Strahlen geht um. Der Wissenschaftler Dr. Hans-Peter Neitzke fasste bei einem Vortrag in Harsefeld den Forschungsstand zusammen. Sein Rat: „Halten Sie sich soviel Strahlung wie möglich vom Leibe, denn Sie bekommen eh genug.“
Das Handy wolle er nicht verteufeln, so Neitzke, der von Agenda 21-Aktiven zum „Harsefelder Naturwinter“-Veranstaltungsprogramm als Referent geladen wurde. Aber der Fachmann vom Ecolog-Institut aus Hannover stellt den Mobilfunk in die Reihe der Techniken, die sich der Mensch leistet, obwohl sie schädlich sind.
Von Berufs wegen kennt der Wissenschaftler alle Untersuchungen und Forschungsergebnisse. Das Dilemma: Nur wenig ist nach klassischen Maßstäben im Bereich dieser hochfrequenten Wellen wissenschaftlich bewiesen. Ganz anders bei den niedrigfrequenten Wellen: Dass Hochspannungsleitungen Leukämie fördern, gilt. „Aber das interessiert kein Schwein“, so Neitzke.
Das wenige Beweisbare beim Mobilfunk reicht aus, um Angst zu bekommen. Ein Versuch ergab, dass die Blut-Hirn-Schranke, die das Hirn vor schädlichen Stoffen schützt, bei Dauerbestrahlung durchlässiger wird. Ein weiterer zeigte, dass Strahlen die Abläufe in einer Körperzelle verändern, was zum Tumor führen kann. (ief)
16.01.2004
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