Polizei schützt VHS-Debatte in Buxtehude
Am Montag Veranstaltung zum Rechtsextremismus
Buxtehude .
Weil erneut ein Störmanöver aus der rechten Ecke befürchtet wurde, stand am Montagabend in Buxtehude ein Großaufgebot der Polizei bereit, um eine Podiumsdiskussion in der Volkshochschule zu schützen.
Buxtehudes Volkshochschul-Direktor Wolf Rosenzweig löste damals die Veranstaltung auf. Gleich zu Beginn hatten Podiumsredner unter den Besuchern führende Kader der (nord)deutschen Neonazis ausgemacht. Unter dieser Beobachtung wollten einige Podiumsteilnehmer nicht reden.
Die Veranstaltung der Schüler gehörte zum Programm der Ausstellung „Neofaschismus in der Bundesrepublik“, die in der Halepaghen-Schule gezeigt wurde.
Nach der Absage der Podiumsdiskussion waren sich alle Beteiligten aber einig, dass es eine weitere Veranstaltung zum Thema Rechtsextremismus geben muss. Die Regie übernahm am Montag die VHS selbst. Rosenzweig: „Wir finden das wichtig und notwendig, dass über dieses Problem geredet wird.“
Um die neu angesetzte Veranstaltung – ein Vortrag des Stader Antifaschisten Michael Quell – am am Montagabend ohne Störmanöver über die Bühne zu bringen, hatte sich die Polizei entsprechend gewappnet: Auf dem Gelände der Stadtwerke und bei der Feuerwehr in Altkloster war eine Hundertschaft untergebracht, um im Notfall eingreifen zu können. Bis Redaktionsschluss dieser Ausgabe gab es allerdings keine nennenswerte Zwischenfälle. Der Vortrag begann gegen 19 Uhr ohne Störmanöver.
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17.02.2004
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