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| Ein Bild der Ausstellung: Jugendliche üben sich beim Restaurieren alter Möbel am Wiener Handgeflecht. Fotos: Quäker |
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| Bauhüttenleiterin im Landkreis Stade: Silke Strauch. |
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Landkreis hat jetzt eine Jugendbauhütte
Tolle Chance für junge Menschen - Sofort bewerben - Ausstellung informiert in der Kreissparkasse
Kreis Stade.
Keine Mühe wurde gescheut, alle Hebel wurden in Bewegung gesetzt, um eine Jugendbauhütte auch im Landkreis Stade einzurichten. Nun ist es soweit. Jugendlichen wird damit im Rahmen eines finanziell abgestützten Freiwilligen Sozialen Jahres die großartige Chance gegeben, in Denkmalschutzbehörden, in Architektur- und Planungsbüros, in Handwerksbetrieben, Museen und Kultureinrichtungen mitzuarbeiten.
"Echt klasse, dass wir das geschafft haben", zeigte sich am Donnerstag Landrat Michael Roesberg bei der Vorstellung des Projekts in der Kreissparkasse Stade hocherfreut. Hier dokumentiert eine Wanderausstellung noch bis zum 10. August die bereits zehnjährige Arbeit der Jugendbauhütten in Deutschland. Zu den vorhandenen neun sind in diesem Jahr drei hinzugekommen: außer im Landkreis Stade in Regensburg und Brandenburg. Träger der von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gegründeten Jugendbauhütten sind die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd).
Ihr Domizil hat die Jugendbauhütte im Landkreis Stade im Schloss Agathenburg gefunden. Hier hält Silke Strauch die Fäden fest in der Hand. Energiegeladen, wie sie den Landkreis Stade erlebt, zeigt sich die Diplom-Ingenieurin selbst. Jugendlichen weiß sie das Projekt ebenso schmackhaft zu machen wie Firmen und Einrichtungen, von denen sie noch etliche braucht, um eine große Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten anbieten zu können. Sie selbst organisiert ein über das am 1. September beginnende Freiwillige Soziale Jahr verteiltes, siebenwöchiges Seminar.
Reichlich Erfahrung für ihre Arbeit bringt Silke Strauch mit: Sie hat die erste, 1999 in Quedlinburg eingerichtete Jugendbauhütte fünf Jahre lang geleitet. Gern hätte sie auch in Hamburg, wohin sie vor vier Jahren umzog, eine Jugendbauhütte übernommen, aber der Landkreis Stade ist der großen Hansestadt zuvorgekommen.
Dass der Landkreis Stade nun etwas hat, was Hamburg nicht hat, ist vor allem dem hartnäckigen Einsatz von Landrat Roesberg und Dieter Kunze als örtlichem Kurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zu verdanken. Ausdrücklich betonte das am Donnerstag der Geschäftsführer des Jugendbauhüttenvereins der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Dr. Norbert Heinen. Auch lobte er die "sonst nirgendwo so breite bürgerschaftliche Basis", auf der die Jugendbauhütte hier stehe. Zu den örtlichen Unterstützern gehören die Städte Stade und Buxtehude und der Landkreis, die Sparkassen, die fünf Lionsclubs, die Wohnstätte, die Hochschule 21, die Kulturstiftung Schloss Agathenburg und etliche Firmen. Gelder kommen auch vom Land Niedersachsen und der Klosterkammer Hannover.
"Tragen Sie hinaus, dass wir am 1. September anfangen", gab Silke Strauch den Gästen "der ersten Stunde" mit auf den Weg.
Information
Jugendliche ab 17 Jahren und interessierte Ausbildungsplatzanbieter können sich bewerben bei: Jugendbauhütte im Landkreis Stade, Silke Strauch, Schloss Agathenburg, 21684 Agathenburg, 0 41 41/ 54 22 30, silke.strauch@ijgd.de
www.denkmalschutz.de
www.ijgd.de (q)
24.07.2009
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