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| Ausschnitt aus "Silent Blue" von Sasa Miskovic. |
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Sasa Miskovic: Mit Kunst gegen den Krieg
Stader Kunstmaler und Linke laden für Sonnabend zur Aktionsnachmittag in die Schiffertorsstraße ein
STADE.
"Kunst gegen den Krieg" heißt es am Sonnabend, 17. Juli, wenn der Kunstmaler Sasa Miskovic und die Linke im Kreisverband Stade in der Zeit von 15 Uhr bis 19 Uhr in die Schiffertorsstraße 41 einladen. In einer Bilderausstellung zeigt Sasa Miskovic Gemälde, die ein Statement gegen Krieg und Gewalt darstellen. Entsprechend werden Texte vorgetragen und Unterschriften gesammelt. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Robert van Oz.
Der Kunstmaler, der serbischer Staatsbürger ist, hat in seiner Heimatstadt die Auswirkungen von Bombenangriffen und insbesondere das Leid der Kinder hautnah miterlebt. Von sich reden machte Sasa Miskovic unter anderem auch mit seinem vielbeachteten Ausstellungsprojekt "Silent Blue" - ein Versuch, vor allem Jugendliche davon zu überzeugen, dass Amok und andere Verbrechen alles andere als "cool" sind, und dass die Geschichte immer wieder an schreckliche Dinge erinnert, die in Zukunft vermieden werden müssen. "Mir ist aufgefallen, dass meine Werke, die von den fürchterlichen Dingen der Menschheit erzählen, von jungen Menschen oftmals als wunderschön empfunden werden ", sagt Sasa Miskovic. Das wundere ihn nicht. Denn jeder Jugendliche könne heute durch Videospiele oder Fernsehen Bedrohliches wie den Tod erleben - ohne Konseqenzen. Dabei verschiebe sich allerdings die Wertigkeit. "Wenn Grausamkeiten zur täglichen Unterhaltung werden, dann verzerrt sich die Grenze zwischen Gut und Böse."
Der Eintritt ist frei. (hag)
15.07.2010
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