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| TAGEBLATT-Mitarbeiterin Frederike Gerdts, Agenturchef Boris Bünning. |
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Mit Vitamin B² auf kreativem Kurs
Stader Agentur von Boris Bünning bietet Komplett-Lösungen an
Stade.
Der Untertitel seines Unternehmens ist Programm: Konzept- und Werbeagentur nennt Boris Bünning seine Firma mit dem vielsagenden Namen Vitamin B². Der Chef mag die Herausforderung und bietet gerne Komplettlösungen. Konzepte zu entwickeln, ist vor allem seine spezielle Aufgabe in der Kreativwerkstatt in der Stader Altstadt.
So hat Bünning, der sich 2004 selbstständig gemacht hat, etwa ein komplettes Gestaltung-, Werbe- und Marketing-Konzept für sogenannte Indoor-Spielplätze entwickelt. Bundesweit vermarktet er es. Aber auch viele Kunden vor Ort in Stade lassen sich inzwischen von ihm beraten und nehmen seine kreativen Dienstleistungen in Anspruch.
Das Angebot von Vitamin B² reicht von der Außenwerbung bis hin zur Gestaltung von Kundenzeitschriften. Dabei gehören diverse feste und freie Mitarbeiter zu seinem Team. So arbeitet er etwa mit Textern und Fotografen zusammen. Etwa 20 solcher Freiberufler sind seine Kooperationspartner. Hinzu kommen acht feste Mitarbeiter, die in seinem Bürohaus in der Flutstraße in Stades Innenstadt einen Schreibtisch haben. Es handelt sich im wesentlichen um Grafiker und Designer.
Zunehmend von Bedeutung ist für Bünning auch das Internet. Mit der Seite www.internet-stade.de macht er jetzt zum Beispiel Werbung in eigener Sache. Auch für Kunden entwickelt er eigenen Internetseiten mit Einstiegspreisen unter 1000 Euro. Zu seinen bekanntesten Kunden gehören etwa die Dow, die Firma NBD oder auch Mohr in Dollern.
Je kniffeliger eine Aufgabe ist, desto mehr fühlt sich Bünning herausgefordert. "Geht nicht, gibt es bei uns nicht", sagt der Chef. Und er geht gerne Wege abseits der ausgetretenen Pfade, versucht Neues und denkt gerne quer.
So war er auch sofort bereit, der TAGEBLATT-Mitarbeiterin Frederike Gerdts, die im Pressehaus eine Ausbildung zur Mediengestalterin macht, in einem Praktikum ein wenig Kreativtraining zu geben. Und die TAGEBLATT-Mitarbeiterin war begeistert: "Ich habe da unwahrscheinlich viel lernen können." Jetzt überlegt sie sogar, sich nach der Ausbildung noch fortzubilden oder zu studieren - so wie Bünning es auch gemacht hat. (pa)
28.07.2010
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