Landleben literarisch beleuchtet
Die Sieger des Wettbewerbs „Storys vom Land“ wurden am Donnerstag im Heimathof Hüll ausgezeichnet
Drochtersen-Hüll.
In einer fröhlichen Feierstunde auf dem Heimathof Hüll wurden am Donnerstagabend die Sieger im Wettbewerb „Storys vom Land“ geehrt, den das TAGEBLATT und der Niedersächsische Landvolkverband/ Kreisverband Stade ausgeschrieben hatten.
Die einen hatten sich an Computer oder Schreibmaschine gesetzt, die anderen hatten bereits lange vorher Niedergeschriebenes aus der Schublade geholt, um ihre Land-Story in den Wettbewerb zu schicken. Das Ergebnis ist eine umfangreiche Sammlung von anschaulichen Schilderungen des Landlebens, von Erinnerungen, Naturbetrachtungen, Menschen- , Landschafts und Tierporträts und Berichten über die Arbeit in der Landwirtschaft, Gedichten und Anekdoten.
Als erster Sieger hatte sich Wilhelm Rusch aus Drochtersen qualifiziert mit seiner Geschichte, die sowohl von den Nöten als auch der Unbeschwertheit seiner Kindheit auf Asselersand erzählte; als zweitbesten Text wertete die Jury Georg Friedrichs Porträt der Drochterserin Erna Triller; Rena Umland machte den dritten Platz mit einer als Schilderung verfassten Liebeserklärung an die ländliche Natur. Alle drei Preisträger trugen ihre Texte vor – auf der Diele des Heimathofes Hüll, die von den Hüller Vereinsmitgliedern liebevoll hergerichtet war und ein stilvolles Ambiente bot. Insgesamt hatte die Jury neun Geschichten mit Preisen ausgezeichnet, die die Kreissparkasse Stade (KSK) gestiftet hatte.
„Die eigentliche Belohnung aber ist mit Sicherheit die Veröffentlichung“, meinte KSK-Vorstand Hans-Peter Fitschen, der auch der Jury angehörte. Die neun Siegergeschichten waren bereits im TAGEBLATT zu lesen, eine weitere Auswahl eingesandter Texte folgt in der nächsten Zeit. (sbi)
21.08.2004
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