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| Vor dem Museum wurde die alte Reepschläger-Technik gezeigt – drinnen wurde gefeiert. Foto: von Allwörden |
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Die Zeit der Kümos wieder neu belebt
Schifffahrtsmuseum besteht seit zehn Jahren
Wischhafen .
1994 haben sich mehrere Aktive zusammengefunden, um aus dem alten Hafenspeicher in Wischhafen ein kleines Museum zu entwickeln. Am Wochenende feierte das Kehdinger Küstenschifffahrts-Museum nun sein zehnjähriges Bestehen.
In dieser Zeit hat sich das kleine, aber schmucke Museum, das ausschließlich von Ehrenamtlichen rund um den Vorsitzenden Volker von Bargen betreut wird, unter Experten für die Küstenschifffahrt einen festen Platz erobert, Auf mehreren Ebenen in dem alten Speicher sind hunderte von Exponate ausgestellt. Sie alle dokumentieren die gerade an der Unterelbe verbreitete Küstenschifffahrt. „Bei uns wird die Zeit der Eignerkapitäne an der Unterelbe durch Nachbauten, Originalgegenstände, Fotos und Modelle wieder lebendig“, sagt Volker von Bargen, der vor geladenen Gästen einen ebenso launigen wie informativen Rückblick auf die Geschichte des Museums hielt.
Besonderheit des Museums ist seit zwei Jahren die „Iris-Jörg“. Das Rhein-Seeschiff befindet sich fast komplett im Originalzustand Momentan wird die „Iris-Jörg“ noch restauriert. Später soll sie für die Museumsbesucher öffentlich zugänglich gemacht werden.
Außer der maritimen Dauerausstellung, die an den Wochenende mehrere tausend Besucher pro Jahr nach Wischhafen lockt, werden im den Museums immer wieder Kunst- oder Fotoausstellungen gezeigt. Der kehdinger Förderverein bekam 1998 den ersten Preis des von der Kreissparkasse ausgeschrieben Museumswettbewerbs im Kreis Stade.
(pa)
20.09.2004
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