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| Alle Mann in einem Boot im „Osteland“: Jochen Bölsche, Gerald Tielebörger, Thomas Scharbatke, Bernd Brauer, Jens Martens, Johannes Schmidt (von links). Foto: Kordländer |
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Samtgemeinden mit im Boot
Projekt „Deutsche Fährstraße“ wächst – Oldendorf und Himmelpforten offiziell mit dabei
Oldendorf/Himmelpforten.
Die Samtgemeinden Himmelpforten und Oldendorf sind nun mit in das große Boot des Projektes „Deutsche Fährstraße“ eingestiegen. Die Mitgliedschaft wurde in einer kleinen Feierstunde mit der Übergabe der Beitrittsdokumente im Oldendorfer Rathaus besiegelt.
Sowohl Oldendorfs Bürgermeister Thomas Scharbatke und Hauptamtsleiter Jens Martens aus Himmelpforten versprechen dem ehrenamtlich tätigten Verein, der vor genau einem Jahr in Osten an der Oste gegründet wurde, bestmögliche Unterstützung von kommunaler Seite. „Die Beschlüsse zum Beitritt waren einstimmig“, hoben Scharbatke und Martens hervor. Finanziell könnten die beiden Samtgemeinde keine großen Beiträge leisten. Aber ideell werde man sich für die Belange einsetzen und etwas tun.
Scharbatke blickt der Entwicklung der Fährstraße mit Optimismus entgegen. „Sie passt sehr gut in die Metropolregion Hamburg mit ihrer maritimen Landschaft“. Die Einrichtung sei eine gute Möglichkeit, den Bereich Oste unter anderem gemeinsam auch touristisch zu vermarkten, meinten Scharbatke und Martens. Die Oste fließt von Tostedt bis nach Balje. Eines der Ziele ist, die Oste aus ihren Dornröschenschlaf zu wecken.
Während der kleinen Feier im Oldendorfer Rathaus gab der Vorstand der „Fährstraße“ erstmals öffentlich bekannt, dass am 13. März in Hechthausen der „1. Tag der Oste“ veranstaltet werden soll. Die Schirmherrschaft übernehmen die Landräte aus den drei Landkreisen Stade, Cuxhaven und Rotenburg. „Der Tag soll ganz im Zeichen des legendären Hechts mit der goldenen Krone stehen. Das ist eine mythische Figur, die sich auch im Wappen der Gemeinde Hechthausen befindet. „Das wird sozusagen der Oskar der Oste“, sagte Vorsitztender Gerald Tielebörger. Denn erstmals soll auch ein Oste-Kulturpreis namens „Goldener Hecht“ an Menschen verliehen werden, die sich um die Oste verdient gemacht haben. Die Keramik, intern „Oste-Oscar“ genannt, hat der Hemmoorer Künstler Mike Behrens gestaltet.
Der Preis wird nach Mitteilung des Vorstandes zukünftig alljährlich in sechs Kategorien vergeben: Literatur, Medien, Denkmalspflege, Naturschutz, Wissenschaft sowie Unternehmertum/Tourismus. Er ist jeweils mit 500 Euro dotiert.
Web-Tipp: www.faehrstrasse.de (kor)
28.01.2005
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