Ort Himmelpforten blüht auf
61 Aktionen zum Jubiläum – Niedersachsen-Rundfahrt setzt das erste Highlight – Prost mit Coelianer
Himmelpforten.
Es gibt bereits Jubiläumsuhren, Autoaufkleber, Batiken, Sonderdrucke des Logos sowie Jacken mit der Aufschrift „Himmelpforten“. Bald werden die gepflanzten Narzissen ihre Köpfchen aus dem Boden recken. Und mit dem Start der Internationalen-Niedersachsen-Rundfahrt am 20. April auf dem Marktplatz naht das erste Highlight der großen 750-Jahrfeier in Himmelpforten.
„Wir sind gut in der Zeit“, freut sich Bürgermeister Lothar Wille und zeigt auf den vorläufigen Terminkalender. In Kürze liegt er als Broschüre vor und dann steht‘s dort schwarz auf weiß: Gemeinde und Kirchengemeinde stellen 61 Einzelveranstaltungen auf die Beine, die meisten davon speziell fürs Jubiläum.
Bürgermeister Wille und Pastor Udo Garve haben alle ins Boot geholt: den Kulturkreis und die Sportvereine, die Werbegemeinschaft Himmelpforten hat’s und die Jugendkonferenz, soziale Vereine und Kindergruppen, Gaststätten sowie den „Fuchsien-Freundeskreis“, der für den 6. und 7. August eine Fuchsien-Schau mit Gartenkunst und Miniatur-Ausstellung plant.
Frivol kommt Lilo Wanders daher, Jugendliche dürfen abrocken, in der Kirche erklingen zarte „Mariengesänge“, es gibt Jazz, volkstümliche Darbietungen, Spiel und Spaß. „Da müsste doch für jeden etwas dabei sein“, hofft Drahtzieher Wille. In seinen Augen ist eine „gute Mischung“ gemixt.
Besonders stolz ist der sozialdemokratische Bürgermeister darauf, dass es gelungen ist, den Start der Niedersachsen-Rundfahrt ins Christkinddorf zu holen. Am 20. April brechen die Radrenn-Teams um 12 Uhr zur ersten 180 Kilometer langen Etappe nach Burgdorf auf. Dieses Event wird von der Samtgemeinde ausgerichtet. Sport-Highlight Nummer zwei folgt am 5. August: Der MTV Himmelpforten holt Spitzenteams aus der Bundesliga zum Herren-Handball-Derby in die Sporthalle.
Die zentrale Festveranstaltung ist am 30. April in der Eulsete-Halle. Die Gemeinde rechnet mit über 100 Gästen aus der französischen Partnergemeinde Lorrez-le-Bocage und einer kleinen Achter-Gruppe aus Himmelpfort in Brandenburg. Zwischen 18 und 22.30 Uhr gibt es neben den obligatorischen Grußworten viel Musik sowie Gaumen- und Augenschmaus. Das Klosterbier Coelianer wird angestochen und auch ein Klosterbitter gereicht. Karten für diesen bunten und etwas mittelalterlich angehauchten Abend sind im Vorverkauf erhältlich. Die Halle fasst 500 Besucher.
Viel Zeit zum Ausschlafen bleibt nicht: Beim Historienspektakel in Rhaden am Tag drauf (1. Mai) wird ab 11 Uhr die Gründung des Porta-Coeli-Klosters und dessen Umzug nach Himmelpforten nachgespielt. Beim Festgottesdienst um 16 Uhr in der Marienkirche hält Horst Hirschler als Abt von Loccum die Predigt, anschließend wird vor der Kirche gefeiert.
Der Klostergarten wird am 3. Juli mit einem besonderen Gottesdienst eingeweiht. Für den 2. Oktober ruft die Kirche zum Erntedankfest mit Sternmarsch auf. Außerdem gibt es allerlei Einzelaktionen zur Geschichte des Klosters.
Eine besondere Bilder-Austellung „Himmelpfortener Motive“ von Malern des Hamburgischen Künsterclubs von 1897 holt im September der Kulturkreis in die Villa von Issendorff. Für die Gewerbeschau am 10. und 11. September liegen bereits 60 Anmeldungen vor. Überhaupt gilt die Zeit vom 10. bis 18. September als zentrale „Festwoche“.
Bürgermeister Wille weist darauf hin, dass die Gastwirte auf Vereins-Vorbestellungen des Coelinaer warten.
Information
Bürgermeister Lothar Wille, Telefon 0 41 41 / 56 12.
Web-Tipps: 750-Jahre-Himmelpforten.de und www.himmelpforten.de (je)
12.02.2005
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