Oste als maritimes Ziel
Tourismusverband stellt neue Linie vor
Oldendorf.
„Es ist nicht so, dass das Alte Land alles einvernehmen soll“, sagte Nicole Brüchmann, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Stade, dem Oldendorfer Samtgemeinderat. Aber: Bundesweit solle der Landkreis vermehrt mit Elbe und Altem Land werben, stellte sie das Ergebnis einer Studie und damit das neue Tourismuskonzept dem Rat vor.
Die neue Werbelinie resultiert aus dem Bekanntheitsgrad der „Marken“ Altes Land und Elbe. Stärker solle auch die Lage „vor den Toren Hamburgs“ betont werden. „Wenn der Bayer erstmal hier ist, kommen dann weitere Angebote“, schilderte Nicole Brüchmann die „Lockfunktion“ der neuen Linie. Mit dem Begriff „Stader Geest“ habe kaum ein Norddeutscher etwas verbinden können, zeigte eine Umfrage im Rahmen der Studie. „Das ist alles prima. Aber ich vermisse unsere schöne Oste“, verwies Horst Wartner (WG) auf die Bestrebungen, die Oste mit der Deutschen Fährstraße touristisch publik zu machen und aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Das solle ins Konzept einbezogen werden, fand Wartner. Es passe unter den „maritimem Tourismus“, so die Tourismus-Fachfrau. Schließlich könne auch mit Begriffen wie „maritimes Paradies“ geworben werden, nannte sie ein Beispiel.
Web-Tipp: www.tourismusverband-stade.de (gh)
22.03.2005
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