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Die Stärken der Region haben die Teilnehmer der Ilek-Projektwerkstatt auf gelben Kärtchen festgehalten, die Schwächen sind auf blauem Hintergrund vermerkt. Das Ziel des Ilek: Die blauen Kärtchen in gelbe umzuwandeln.
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| Einige Teilnehmer der Projektwerkstatt, von links nach rechts: Helga Daß, Christian Hinrichs, Marco Waltersdorf und Kai Biebricher. Fotos: Klempow |
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Ilek: Ideen wie am Fließband produziert
Erste Projektwerkstatt zum Zukunftskonzept für die Region Kehdingen/Oste ein voller Erfolg
Drochtersen .
Die Köpfe rauchten, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bepackt mit unzähligen Anregungen und Visionen verließen die 130 kreativen Köpfe am Sonnabend die Festhalle Dornbusch. Die Projektwerkstatt zum Ilek Kehdingen/Oste hatte getagt und Handfestes für die Zukunft entwickelt.
Dabei geht es beim Ilek (Integriertes ländliches Entwicklungskonzept) genau darum: Die Zukunft der Region Kehdingen/Oste in die Hand zu nehmen. Und da sind die Bürger dabei. „Wir sind überwältigt von der Resonanz und von der Kreativität“, freute sich Siegfried Dierken vom Amt für Landentwicklung in Bremerhaven, das das Ilek gemeinsam mit einem Planungsbüro aus Bremen betreut.
Die Projektwerkstatt in Dornbusch stellte die Weichen für die Arbeitskreise. Die sollen im November tagen und konkrete Vorhaben erarbeiten. Dabei können sie aus dem Vollen schöpfen, die Ideenfülle vom Sonnabend prangte auf mehrere Meter langen Stellwänden. Die Stärken der Region zwischen Elbe und Oste wie die landschaftliche Schönheit und der Zusammenhalt in den Dörfern sind darauf ebenso vermerkt wie die Punkte, an denen es hapert. Die „Entleerung“ der Landschaft, die fehlenden Arbeitsplätze.
Die Anregungen für die Zukunft reichten von der Gewerbegebietsplanung für die gesamte Region, dem Ausbau des Radwegenetzes über einen Regionalmanager für die Wirtschaft, den Bau von Biogasanlagen bis zur Marketing-Initiative für Hofläden. Das Leitbild der familienfreundlichen Region, eine Kinderuniversität, ein Hospiz, Ganztagsschulen, Mehrgenerationen-Häuser und Betreutes Wohnen – all diese Ideen sollen in den Arbeitskreisen durchdacht werden.
Einen ganz dicken Packen hatte die Gruppe zu Tourismus und Kultur geliefert: Wanderwege auf dem alten Landesschutzdeich, die Schiffbarkeit der Kehdinger Häfen, Künstlerkolonien, Übernachtungsangebote für Radfahrer, das Profil „Reiten und Zucht“ für die Region, eine Prahmfähre für Großenwörden, ein Kulturpfad Kehdingen/Oste, eine Fahrradfähre für Krautsand sind nur einige der Ergebnisse der Ideenschmiede, zu der zur Freude des Planungsbüros nicht nur diejenigen erschienen waren, die ohnehin beruflich oder ehrenamtlich die Zukunft der Region gestalten.
Junge und Ältere waren dabei, Bürger aus allen Gemeinden engagierten sich und wollen sich im November in den Arbeitskreisen wieder treffen. (gh)
10.10.2005
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