20.07.2016, 09:13
Die 24-Stunden-Reportage: Spielzeit im Tierhotel „Pfötchentreff Seevehaus“
Leserbrief

SEEVETAL. 15 Hunde, einige Katzen, ein Papagei, mehrere Kaninchen und eine Herde Ziegen sind derzeit zu Gast im Tierhotel von Ute Lehmann. Im „Pfötchentreff Seevehaus“ ist Spielstunde - am Nachmittag ab 15 Uhr. Da können sich alle mal so richtig austoben. Ein schöner Ausgleich zwischen Futtern und Chillen. So wie es sich im Urlaub gehört.

Im Moment ist das Hotel ausgebucht. Wie meistens in der Ferienzeit. „Wir nehmen stets nur eine sehr begrenzte Anzahl von Hunden und Katzen auf, damit ein größtmöglicher Menschenkontakt zum einzelnen Tier gegeben ist“, sagt Ute Lehmann. „Wir halten nichts von Massenunterkünften. Auch ein Haustier möchte während der Ferien ohne Herrchen und Frauchen seinen Urlaub genießen. Bei uns können sie das. Sie leben mitten in der Natur.“

Ein Paradies für Tiere

Das mehr als 6000 Quadratmeter große Grundstück ist komplett eingezäunt. Für noch mehr Sicherheit sorgen Schleusen. Doch wie im Tierheim sieht es trotzdem nicht aus. Zwinger gibt es nicht. Alle Tiere sind in großzügigen Gehegen untergebracht. „Hunde und Katzen sollen auch während der Abwesenheit ihrer Besitzer nichts vermissen“, sagt Lehmann.

Sie betreibt gleichzeitig eine Hunde- und Welpenschule und arbeitet als Tierheilpraktikerin. Für manche Gäste sei der Aufenthalt deshalb auch wie ein Wellness-Urlaub oder eine Kur. Das liege an der Kost, erklärt Lehmann. „Wir barfen hier.“ Barf ist derzeit ziemlich angesagt und eine Ernährungsmethode, die sich an den natürlichen Fressgewohnheiten von Wolf und Wildhunden orientiert, so Lehmann.

Der Trend: Barfing

„Dabei wird vor allem rohes Fleisch gefüttert, das mit Gemüse angereichert wird“, sagt sie und ist von der gesundheitlichen Wirkung der Ernährungsmethode überzeugt: „Zu uns kommen Tiere, die viele Jahre nur mit Trockenfutter gefüttert wurden. Die haben oft Allergien, offene Stellen oder stumpfes Fell. Zwei, drei Wochen Barfen führen da eigentlich immer zu einem sichtbaren Erfolg“, so Lehmann.

„Das ist für die Hunde oft wie ein Jungbrunnen. Sie sehen gesünder aus, sind fitter und riechen besser.“ Das falle auch den Besitzern auf, wenn sie ihre Tiere wieder abholen. „Viele bleiben dann auch zu Hause dabei. Zumal es den Hunden eigentlich immer viel besser schmeckt als das industriell gefertigte Futter.“

Die komplette Reportage lesen Sie heute Abend im Abobereich auf TAGEBLATT online und morgen im TAGEBLATT.

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