20.03.2017, 12:35
Flüchtlingsserie: Die Probleme der Kommunen
Leserbrief

HORNEBURG. Der Flüchtlingsstrom hat die Kommunen 2015 über Nacht vor Probleme gestellt, auf die sie nicht vorbereitet waren. Seit einem halben Jahr ist vieles geklärt; nun stellen sich neue Aufgaben, wie am Beispiel der Samtgemeinde Horneburg zu sehen ist.

Wie Knut Willenbockel, Ordnungsamtsleiter der Samtgemeinde Horneburg, im Gespräch erklärte, haben sich die Aufgaben verlagert. Über Nacht mussten anfangs zahlreiche Flüchtlinge in Notunterkünften untergebracht und versorgt werden. In der Phase musste die Verwaltung zunächst eine Grundkoordination schaffen, Kommunikationswege mit Behörden und Institutionen und Zuständigkeiten mussten geklärt werden. Später bestand das Problem darin, die Flüchtlinge zu integrieren und Sprachkurse zu organisieren. Unbürokratische Unterstützung gab es von Anfang an von freiwilligen Helfern. Jetzt stellen sich andere Probleme: Bezahlbarer Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge fehlt, ihnen muss der Weg in den Arbeitsmarkt gewiesen werden. Und auch traumatisierte Flüchtlinge brauchen Hilfe.

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