26.05.2017, 09:00
G20-Gipfel: Großmarkt wird zur Gefangenen-Sammelstelle

HARBURG. Bis zu 150 Personen können im ehemaligen Fegro-Großmarkt untergebracht werden. SPD und CDU haben keine Einwände. Andere schon. 

Die Entscheidung der Polizei Hamburg, während des G20-Gipfels im ehemaligen Fegro-Großmarkt an der Schlachthofstraße eine Gefangenen-Sammelstelle einzurichten (das Abendblatt berichtete), trifft in Harburg auf geteiltes Echo.

Die Standort-Entscheidung sei nachvollziehbar, sagt Jürgen Heimath, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung. So sieht es auch sein CDU-Kollege Ralf-Dieter Fischer. Dagegen fragen die Neuen Liberalen und die Linke, warum ausgerechnet Harburg ausgewählt wurde.

Die Hamburger Polizei plant, während des Treffens der Regierungschefs der 20 wirtschaftsstärksten Staaten am 7./8. Juli bis zu 150 festgenommene De­mons­tranten in dem 11.500 Quadratmeter großen Gebäude unterzubringen. Für sie sollen Einzelzellen bereit stehen. Zusätzlich sind Sammelzellen geplant für bis zu 250 Menschen, die die Polizei im Gipfelumfeld rund um die Hamburg Messe zur Gefahrenabwehr in Gewahrsam genommen hat.

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