29.10.2013, 22:30
Jörg Müller wird mit knapper Merheit zum neuen Deinster Bürgermeister gewählt

DEINSTE. Der Eisenbahner Jörg Müller (SPD) ist am Dienstagabend vom Deinster Gemeinderat mit knapper Mehrheit zum neuen Bürgermeister gewählt worden. Er schlug sich selbst vor. Denn seine SPD-Fraktion wollte nach interner Abspreche eigentlich den bisherigen Stellvertreter Helmut Klintworth (FWG) wählen. Als erster gratulierte Gemeindedirektor Friedhelm Helk dem neuen Bürgermeister mit einem Blumenstrauß.

Letztendlich gab es in der SPD-Fraktion offenbar keine Einigkeit und kein geschlossenes Votum für Müller. Klintworth unterlag bei der Abstimmung. Zwei Wahlgänge waren notwendig. Als die CDU den Antrag stellte, einen zweiten Stellvertreter zu wählen, trat Klintworth von seinem Amt zurück. Zur neuen Stellvertreterin wurde Marianne Wiebusch (CDU) gewählt. Auch hier gab es zwei Wahlgänge. Damit bleibt es weiterhin bei einem Stellvertreterposten. Ebenfalls bleibt die Besetzung des Verwaltungsausschusses bestehen. Dem gehören jetzt der neue Bürgermeister Jörg Müller, sowie die Fraktionsvorsitzenden Marianne Wiebusch (CDU) und Helmut Klintworth (FWG) an. Die Wahl bewerten viele Bürger als Provinzposse. Beim Verlauf der Wahl haben sich die Deinster Ratsmitglieder nicht mit Ruhm bekleckert. Die Neuwahl des Bürgermeisters war notwendig geworden, nachdem der bisherige Bürgermeister Jochen Sturhan vor einigen Wochen verstorben ist. Mehr über die kuriose Ratssitzung lesen Sie am Mittwochabend in tageblatt-online und am Donnerstag im TAGEBLATT. (kor / Foto: Kordländer)
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