06.09.2016, 09:00
Polit-Kundgebungen und 800 Polizisten in Stade
Leserbrief

LANDKREIS. Großkampftag für Demonstranten und Polizei: Am kommenden Sonnabend sind offiziell in Stade drei politische Kundgebungen angemeldet. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot mit geschätzten 800 Beamten im Einsatz.

Anlass für das politische Spektakel in Stade ist eine von der NPD unterstützte Veranstaltung der Initiative „Gemeinsam für Deutschland“, die landesweit zu dieser Kundgebung und Demonstration aufgerufen hat. Ebenfalls hat sich das Bündnis „Stade stellt sich quer“ aktiviert, um bei einer Kundgebung auf dem Sande zu zeigen, dass Nazis in Stade nichts zu suchen haben.

Während dieses breite Bündnis friedlich demonstrieren wird, wappnet sich die Polizei gegen mögliche „gewaltbereite Personen“, die den rechten Aufmarsch stören oder verhindern wollen. Die dritte Demonstration ist von Gegendemonstrationen der antifaschistischen Aktion Lüneburg/Uelzen beantragt worden.

Die drei Veranstaltungen werden räumlich gertrennt

Die rechte Initiative „Gemeinsam für Deutschland“ beginnt ihre Auftaktveranstaltung um 14 Uhr auf dem Berliner Platz. Danach wird sie über die Harsefelder Straße, Sachsenstraße und Harburger Straße marschieren, um dann auf den Berliner Platz zurückzukehren.

Der Antifa hat die Stadt den Vorplatz der Skateranlage unter der Hansebrücke als Versammlungsort zugewiesen. Beginn der Versammlung ist 12 Uhr, voraussichtliches Ende 18 Uhr. 

Die Kundgebung vom Bündnis „Stade stellt sich quer“, die offiziell vom DGB angemeldet wurde, soll um 14 Uhr auf dem Platz am Sande beginnen.

Da die Stadtverwaltung die Veranstaltungsplätze weiträumig absperrt, ist mit Verkehrseinschränkungen und Behinderungen an diesem Tag zu rechnen. So werden der Berliner Platz, der Exerzierplatz, der Platz am Sande und der Parkplatz Hospitalstraße am Sonnabend ganztätig gesperrt sein.

Die Polizei rät

  • Wer seinen Protest friedlich zum Ausdruck bringen will, sollte den Bereich der Aufzugsstrecke der Initiative meiden.
  • Lassen Sie es nicht zu einer Vermischung von gewaltfreien und gewaltbereiten Personen und Gruppen kommen.
  • Distanzieren Sie sich von Gewalt- und Straftätern.
Leserbrief



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