18.05.2016, 11:21
Stader Lebenshilfe stößt an ihre Grenzen

STADE. Lebenshilfe und Dow sind seit Jahrzehnten Partner. Bereits 1976 finanzierte der Konzern die Turnhalle Vereins am Hohen Felde in Stade. Auch jetzt zahlte die Dow einen neuen Boden. Das große Problem der Lebenshilfe bleibt aber bestehen.

Insgesamt 5300 Euro ließ sich die Dow die Investition kosten. Davon profitiert vor allem eine neue Sportgruppe aus Mädchen und Jungen mit und ohne Handicap, die einmal in der Woche zusammenkommt. Bei schönem Wetter vertreiben sie sich draußen die Zeit. Regnet es, toben die Kinder in der Halle, die darüber hinaus für Pilates-, Yoga-, Karate- oder Gymnastik-Trainings genutzt wird. Patin Ulla Bunge aus dem Stader Werk hatte sich für die Spende stark gemacht. Die Dow sprang abermals ein.

Lebenshilfe braucht mehr Platz

Damit ist aber ein ungleich größeres Problem, das den Elternverein begleitet, noch nicht gelöst. Die Einrichtung leidet unter akutem Platzmangel, denn die Nachfrage der betroffenen Familien reißt nicht ab. „Wir brauchen unbedingt zusätzliche Räume für die Karawane“, betont Krone. „Das brennt uns unter den Nägeln.“

 

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