27.06.2014, 10:07
Straße erinnert an NSU-Opfer

HAMBURG. Erstmals erinnert jetzt in Deutschland eine Straße an ein Opfer der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“. In Gedenken an das mutmaßliche NSU-Opfer Süleyman Tasköprü wurde bei einer Zeremonie im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld ein 300 Meter langes Teilstück der Kohlentwiete in Tasköprüstraße umbenannt.

Die Straße liegt unweit des Tatorts. Tasköprü war nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft am 27. Juni 2001 im Alter von 31 Jahren von den Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt im Lebensmittelgeschäft seines Vaters erschossen worden. Lange hatte die Polizei damals nur im näheren Umfeld des Ermordeten ermittelt. Mehr zum Thema lesen Sie am Freitagabend im Abobereich von tageblatt.de und am Sonnabend im TAGEBLATT. (mlo)

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