16.10.2015, 10:00
Über 1000 Polizeieinsätze in Hamburger Erstaufnahmeeinrichtungen

HAMBURG. Die Hamburger Polizei hat seit Jahresanfang 1057 Einsätze in Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge verzeichnet. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Dennis Gladiator vom 2. Oktober 2015 zurück. Zuvor hatten mehrere Medien über die Statistik berichtet.

Der Senat führt zwischen 1. Januar und 3. Oktober verschiedenste Anlässe für Einsätze auf, vom Streit bis zum Sexualdelikt. Bei 81 Schlägereien musste die Polizei die durchschnittlich höchste Zahl an Polizeikräften aufbieten. 93 mal mussten Einsatzkräfte wegen Körperverletzung ausrücken und laut Statistik kam es im genannten Zeitraum zu mindestens 28 Suizidversuchen.

Auf Vorwürfe, dass Probleme in Hamburger Flüchtlingsunterkünften gezielt heruntergespielt würden, entgegnete die Hamburger Innenbehörde am Donnerstag: „Bei Vorfällen wird polizeilich konsequent eingeschritten und soll konsequent eingeschritten werden“. Ebenso sagte ein Polizeisprecher: „Es gibt keinerlei Anweisung von oben auch nur irgend einen Vorgang zu deckeln. Im Gegenteil: Wir gehen offen und transparent mit der Thematik um.“

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