06.11.2015, 11:40
Urteil im Hamburger Zuhälterprozess
Leserbrief

Der Zuhälter Marek Z., der eine ehemalige Prostituierte aus Stade misshandelt haben soll, wurde wegen vorsätzlicher Körperverletzung in zwei Fällen und dem unrechtmäßigen Führen einer halbautomatischen Waffe zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Im Prozess vor dem Hamburger Landgericht ist das Urteil von der vorsitzenden Richterin Dr. Erbguth gesprochen worden: Wegen vorsätzlicher Körperverletzung in zwei Fällen und dem unrechtmäßigen Führen einer halbautomatischen Waffe wurde der Angeklagte nun zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Zur Vorgeschichte: Die 24-Jährige – die überregional Bekanntheit durch ihren Fernsehauftritt in einer Kuppelshow erlangt hatte – soll für den Verurteilten im Laufe mehrerer Monate rund 20 000 Euro in einem Bordell verdient und nur einen Bruchteil dessen behalten haben dürfen. Am 15. Mai dieses Jahres soll der im Rotlichtmilieu namhafte Zuhälter ihr mit der Faust ins Gesicht geschlagen und so die Augenhöhle gebrochen haben.

Zuvor soll es nach übereinstimmenden Berichten eine intime Beziehung zwischen den beiden gegeben haben. Im Vorfeld des Prozesses wurde die als Zeugin geladene junge Frau, die in Stade aufwuchs und zuletzt in Buxtehude zur Schule ging, in das Zeugenschutzprogramm aufgenommen und genießt damit einen besonderen Schutz vor dem Täter. Sie setzte sich gegen ihren Peiniger zur Wehr und trat in dem Verfahren vor dem Hamburger Landgericht als Nebenklägerin auf.

Leserbrief



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