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| Verbindet traditionellen Afrobeat mit Elementen des Soul, Blues und HipHop: Die Gruppe Afropean Express. |
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| Corey Harris. |
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Wenn Deiche singen könnten
Blues soll Menschen verbinden – TAGEBLATT präsentiert neue Stadeum-Veranstaltungsreihe
Stade.
Den Blues mit seinen Hintergründen und Integrationserfahrungen verbindet das Stadeum unter dem Motto „Blues am Deich“. Geplant ist eine Veranstaltungsreihe, deren Auftakt das TAGEBLATT am Freitag, 10. Oktober, präsentiert. Der Vorverkauf hat soeben begonnen.
Der Titel „Blues am Deich“ irritiert zunächst, denn zumindest das erste Konzert findet im Stadeum statt. Für die nächsten Jahre jedoch sind Open Airs an der Elbe in Grünendeich ins Auge gefasst.
Vom Deich kommt das Konzept: von dem aus dem Senegal stammenden Diabel Faye nämlich, der von New York ins Alte Land kam, wo er heute mit seiner Familie auf einem Deich lebt. „Sein Alltag ist wie bei vielen anderen Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, gekennzeichnet von sprachlichen und auch sozio-kulturellen Herausforderungen“, erklärt Stadeum-Veranstaltungsreferentin Silvia Ruhnau. Genau darum ginge es auch bei diesem Festival.
„Könnten Deiche singen, würden sie den Blues singen“, meint Faye. Der Blues sei ursprünglich auf Plantagen und Deichen gespielt worden. In dem Stadeum-Festival soll er Brüderlichkeit, Gemeinschaftssinn und den interkulturellen Austausch fördern.
Die Interpreten des ersten Abends – die Sänger Corey Harris und Francis Mbappe (www.francismbappe.com) sowie die Gruppe Afropean Express – sind alle afrikanischer Herkunft.
Der 1969 in Denver (Colorado) geborene Blues-Gitarrist, Sänger und Songschreiber Corey Harris hat in Kamerun afrikanische Sprachen studiert und ist ein leidenschaftlicher Botschafter der afrikanischen Musik. Ein Vollblutmusiker ist auch der Kameruner Francis Mbappe. Entscheidend geprägt hat seine Musik der ebenfalls aus dem Kamerun stammende Saxophonist und Vibraphonist Manu Dibango, der aus der Mischung von Jazz und traditioneller kamerunischer Musik einen eigenen Musikstil entwickelte.
Die Gruppe Afropean Express verbindet Afrobeat mit Elementen des Soul, Blues und HipHop. Sie arbeitete schon mit Stars wie dem in Mannheim aufgewachsenen Xavier Naidoo zusammen.
Ihr Stader Publikum will sie mit sozialkritischen Songs begeistern. Das Konzert fängt um 19.45 Uhr an.
Karten gibt es ab 18 Euro bei allen Stadeum-Vorverkaufsstellen. Karten-Telefon 0 41 41/ 40 91 40.
Web-Tipp: www.stadeum.de
Alle Termine mit zusätzlichen Infos finden Sie im TAGEBLATT-online Veranstaltungskalender [mehr] (q)
17.07.2008
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