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| Pioniere im Internet: Christoph Patjens (links) und Felix Wunderwald gründeten Rock-Spot.de. Foto: Donnert |
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Sie vermarkten Rockmusik
im Internet
Portal informiert über die Szene in der Region
Stade (mod)..
"Home is, where your Spot is" - mit dieser Geschäftsidee gründeten zwei Stader Jungunternehmer das neue Internet-Portal "Rock-Spot". Die Plattform informiert Rock-Liebhaber über Bands, Termine und Konzerte. Das Besondere: der regionale Bezug.
Und so funktioniert's: Auf der Internetseite wählt der Nutzer seinen Heimat-Landkreis - den sogenannten Spot - aus. Mit einem Klick erfährt er nun, wann und wo seine Lieblingsband spielt und was in seinem Spot los ist. Außerdem kann er sich mit Freunden vernetzen. "Alles ist miteinander verknüpft", erklärt der gelernte IT-System-Kaufmann Felix Wunderwald (22) aus Stade.
Angefangen hat er mit dem Projekt "Norden-rockt.de", ein Vorgänger von Rock-Spot. Gemeinsam mit Christoph Patjens (21) opferte er jahrelang seine Freizeit dafür. Sogar ein kleines Festival fand 2006 in Stade statt. Doch schnell wurde Norden-rockt.de auch außerhalb der Kreisgrenzen bekannt - bis nach Hamburg und Bremen reichten die Anfragen. "Wir mussten uns entscheiden", sagt Christoph Patjens. "Machen wir das weiter als Hobby oder gehen wir einen Schritt weiter?"
Nach knapp drei Monaten Planung im heimischen Keller stand ein Konzept. Ratschläge holten sich die beiden bei Veranstaltern und Freunden. "Wir haben uns auch ähnliche amerikanische Portale angeschaut", sagt Felix Wunderwald. Schlechte Eigenschaften habe man weggelassen, gute als Ansatz mitgenommen. Eigene Ideen wurden dazugemixt - das Ergebnis: Rock-Spot.
Seit fast einem Jahr arbeiten die beiden nun hauptberuflich an dem Portal, sind Gesellschafter und Geschäftsführer zugleich. Ein weiterer Mitarbeiter übernimmt Programmiertätigkeiten. Das Geld kommt durch Online-Werbung von Veranstaltern in die Kasse.
Seit Mai dieses Jahres ist die Plattform mittlerweile online. Jeden Monat sind 80 000 Besucher auf der Seite. Bisher haben sich rund 4000 Nutzer und 500 Bands angemeldet. Zu verdanken ist dies auch einer Festivalkampagne im Sommer. "Wir waren auf 26 Festivals in Deutschland unterwegs und haben Werbung für unser Portal gemacht", erzählt Felix Wunderwald.
Gut angelaufen sei Rock-Spot nicht nur im Kreis Stade. Auch in Ostfriesland, im südlichen Ruhrgebiet und im Westerwaldkreis werde die Seite immer bekannter. Es fehlten aber vor allem noch die neuen Bundesländer und das südliche Bayern. "Langfristig wollen wir die ganze musikalische Vielfalt abbilden. Und natürlich eines der größten Portale auf dem Markt werden", sagt Christoph Patjens und grinst.
Neugierige - auch Bands - können sich kostenlos anmelden und ein Profil anlegen unter
www.rock-spot.de
29.09.2009
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