Horneburg: Feuerwehr hilft dem Bauhof
Freiwillige streuen glatte Straßen und Flächen mit Sand ab
Horenburg.
Die Samtgemeinde Horneburg geht neue Wege im Bereich des winterlichen Streudienstes und dürfte damit, jedenfalls innerhalb des Landkreises Stade, Vorreiter sein. Am Sonntagmorgen schwärmten 34 Aktive aus, um eisige Gefahrenstellen mit Sand und Splitt abzustreuen. „Damit wollen wir verhindern, das Menschen sich verletzten, weil sie auf Fußwegen, Übergängen, Brücken, steilen Straßen und Park and Ride-Plätze ausrutschen und sich verletzen.
„Seit zwei Monaten sind unsere sechs Leute vom Bauhof dabei, Straßen und Wege von Schnee und Eis zu befreien“, sagte Samtgemeindebürgermeister Gerhard Froelian am Einsatzort. Von drei Uhr Morgens bis in die Abendstunden seien die Mitarbeiter täglich damit beschäftigt. „Mit unseren eigenen Kräften schaffen wir es nun nicht mehr, die gefährlichen Wege abzustreuen.“ Die Mitarbeiter seien ausgepowert.
„Es gibt viele neuralgische Punkte in den Ortsteilen der Samtgemeinde“, unterstrich Froelian. Daher sprach er am Sonntagmorgen die Feuerwehr an, ob diese den Bauhof helfen könne. Nach Kontaktaufnahme mit Gemeindebrandmeister Dieter Kintopf waren 34 Männer aus den Ortswehren Horneburg, Agathenburg, Dollern, Bliedersdorf und Nottensdort einsatzbereit, um Sand und Splitt auf rutschgefährlichen Bereichen zu verteilen. Zusammen mit dem stellvertretenden Bauhofsleiter Torsten Milter stellten Kintopf und Froelian einen Einsatzplan für die freiwilligen Helfer zusammen. „Landwirte waren sofort bereit, Trecker und Anhänger für die spontane Aktion zur Verfügung zu stellen“, so die Organisatoren.
Das Betonwerk Pahlmann in Dollern, in dem große Mengen Sand und Splitt gelagert werden, war ebenfalls sofort bereit, die Tore zur Sandabholung zu öffnen. 30 Tonnen Sand wurden mit sieben Anhängern abgeholt. Dazu zehn 25 Kilogramm schwere Säcke mit sogenanntem Blähton.
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(kor)
08.02.2010
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