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| Diese Jungen und Mädchen von der Jugendfeuerwehr Moisburg kümmern sich jetzt als Paten um den „Staersbach“, einen Zufluss der Este. Foto: Richter |
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Auf der Suche nach Leben in der Este
Bachpaten kümmern sich um das „Projekt Este“ – Der Fluss soll behutsam renaturiert werden
Kreis Stade.
Arme alte Este: Jahrhundertelang wurde sie in gerade Bahnen gezwängt, in ihrem Fluss beschleunigt und dadurch vieler ihrer Bewohner beraubt. Das soll nun anders werden. Junge Bachpaten wollen der Este zu ihren alten Kurven und feuchten Auen verhelfen. Wenn es klappt, wird es nicht nur für Bachforellen wieder gemütlich, sondern auch für die menschlichen Anwohner. Denn Renaturierung verhindert Überschwemmungen.
Die Jugendfeuerwehr Moisburg ist jetzt dabei: 20 Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 16 Jahren und ihre Betreuer wollen Bachpaten werden. Am Moisburger Staersbach, einem Zufluss der Este, machen sie sich mit dem neuen Schützling vertraut.
Die Patenschaft der Moisburger Jugendfeuerwehr gehört zum „Projekt Este“, an dem neben dem Landkreis Harburg auch der Landkreis Stade beteiligt ist. Nach einem ausgetüftelten Pflege- und Entwicklungsplan soll der Fluss im Rahmen der Regionalentwicklung wieder so weit wie möglich in seinen natürlichen Zustand zurückversetzt, also „renaturiert“ werden.
Das Ökosystem Bach wieder herzustellen wird seine Zeit brauchen. Frühestens nach einem Jahr sind erste Erfolge zu sehen. Bis Bachforellen oder gar Lachse wieder zum Laichen Richtung Quelle wandern, können Jahre vergehen.
Übrigens: Auch der Landkreis Stade will ähnliche Projekte fördern und begleiten, aber erst in ein paar Jahren, erklärt Uwe Seggermann vom Kreisumweltamt: „Wir werden uns vom Oberlauf der Este, der im Landkreis Harburg liegt, bis zur Mündung langsam vorarbeiten.“ (ari)
18.03.2003
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