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Tourismus

TEssen wie die Mönche: Das bieten die Gästeführungen in Harsefeld 2026

Gästeführungen für Gruppen unter anderem durch den historischen Klosterpark können beim Stadtmarketing Harsefeld gebucht werden.

Gästeführungen für Gruppen unter anderem durch den historischen Klosterpark können beim Stadtmarketing Harsefeld gebucht werden. Foto: Martin Elsen

Bei den Gästeführungen gibt es nicht nur spannende Einblicke in die Geschichte: Hier bekommen Teilnehmer Gartentipps einer Gräfin und kosten vom Teller der Mönche.

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Von Pauline Meyer
Samstag, 28.03.2026, 17:00 Uhr

Harsefeld. Die Samtgemeinde Harsefeld lädt auch 2026 wieder dazu ein, die regionale Geschichte auf eine besondere Art zu entdecken. Mit einem breiten Angebot an Gästeführungen können Harsefelder Bürger und Besucher in die Vergangenheit eintauchen und besondere Orte erkunden.

Ein Angebot sind die öffentlichen, historischen Führungen durch Harsefeld von Mai bis September. Jeweils am zweiten Sonntag im Monat, am 10. Mai, 14. Juni, 12. Juli und 9. August, um 11 Uhr, nehmen die Gästeführerinnen Interessierte mit auf eine rund 1,5-stündige Reise durch die Geschichte des Fleckens. Erzählt wird von der Gründung der Burg im Jahr 969, vom Leben der Benediktinermönche zur Klosterzeit und von archäologischen Ausgrabungen auf dem Klostergelände. Treffpunkt ist der Mönch an der St. Marien- und Bartholomäikirche am Denkmalsweg. Die öffentlichen Führungen sind kostenfrei und ohne Anmeldung. „So hat jeder die Möglichkeit, die Geschichte des Fleckens kennenzulernen“, erklärt Lea Stölpe vom Stadtmarketing Harsefeld.

Kräuterkunde: Von einer Gräfin höchstpersönlich lernen

Darüber hinaus sorgen Erlebnisführungen für besondere Einblicke. Am Sonntag, 13. September, um 11 Uhr wird bei der öffentlichen Führung mit Markgräfin Richardis - dargestellt von einer erfahrenen Gästeführerin - das Hochmittelalter lebendig. Sie erzählt von ihrer Verbindung zu Harsefeld und stellt vor, welche Verwendung ausgesuchte Kräuter aus dem Museumgarten damals hatten.

Die Gästeführungen sind ganzjährig auch für Gruppen buchbar.

Die Gästeführungen sind ganzjährig auch für Gruppen buchbar. Foto: Martin Elsen

Weitere thematische Rundgänge widmen sich etwa gezielt dem Museumsgarten: Bei „Rosenpracht und Kräuterduft“ (buchbar von Mai bis Juni) wird das botanische Wissen der Gästeführerinnen um Geschichten und Gedichte ergänzt. Die Reformationszeit als historisches Ereignis wird bei einer Führung am 31. Oktober, 14 Uhr, thematisiert. Hierfür schlüpft eine der Gästeführerinnen in der Rolle der Witwe Armgard Blicker im Jahr 1585 und führt die Interessierten durchs Benediktinerkloster. Auch die neue Führung „Die Rote Lena“ verspricht spannende Einblicke in die lokale Geschichte. Die genauen Termine hierfür folgen noch.

Angebot mit rustikalem Mönchsmahl

Ein besonderes Angebot ist die Führung „Den Mönchen auf den Tisch geschaut“. Sie findet am Sonntag, 7. Juni, und Sonntag, 15. November, jeweils um 16 Uhr statt und dauert inklusive einer rustikalen Mahlzeit rund zwei Stunden. Hier erfahren die Teilnehmenden, wie das Leben im Kloster wirklich aussah und was damals auf den Tisch kam. Die Teilnahme kostet 20 Euro pro Person, Tickets sind ab sofort über das Stadtmarketing (04164/ 887-132) zu erwerben. „Wer dabei sein will, sollte sich beeilen. Die Tickets sind immer schnell ausverkauft“, so Lea Stölpe. Dieses Angebot ist auch individuell buchbar.

Neben den Rundgängen bietet das Stadtmarketing Harsefeld auch aktive Angebote. Geführte Fahrradtouren führen über rund 25 Kilometer durch die Geestlandschaft und dauern etwa drei Stunden. Ziele wie das Auetal, der Jakobsweg oder das Naturschutzgebiet Braken können dabei angesteuert werden. Die Kosten liegen bei 150 Euro pro Gruppe (bei maximal 20 Personen). Auch Bustouren entlang des historischen Heer-, Handels- und Pilgerwegs werden angeboten. Diese dauern etwa 1,5 Stunden und kosten 60 Euro pro Gruppe.

Alle Führungen sind auch ganzjährig individuell für Gruppen buchbar. Klassische Gruppenführungen durch Harsefeld dauern 1,5 bis 2 Stunden und kosten 50 Euro pro Gruppe mit maximal 25 Personen.

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