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Cyberattacke

THackerangriff auf Ameos: Auch Krankenhäuser in Bremerhaven und Geestland betroffen

Auch das Ameos-Klinikum am Bürgerpark ist vom Hackerangriff und der zentralen Netzwerkstörung betroffen.

Auch das Ameos-Klinikum am Bürgerpark ist vom Hackerangriff und der zentralen Netzwerkstörung betroffen. Foto: Masorat

Betroffen sind alle Ameos-Einrichtungen in Deutschland. Auch im Ameos-Klinikum am Bürgerpark und im Ameos-Klinikum Seepark Geestland kam es zu Einschränkungen. Was bedeutet das für die Patienten?

Von Denise von der Ahé Donnerstag, 10.07.2025, 11:50 Uhr

Bremerhaven. Ein Hackerangriff auf Ameos sorgt auch in den Krankenhäusern in Bremerhaven und Geestland für digitale Einschränkungen.

„Eine zentrale, selbst vorgenommene Abschaltung der Netzwerke hat zu Einschränkungen bei der Verfügbarkeit digitaler Dienste in den Ameos-Einrichtungen in Deutschland geführt“, teilte die Ameos-Gruppe am Mittwoch mit. Damit reagierte die Ameos IT auf die Cyberattacke. Betroffen sind auch das Ameos-Klinikum am Bürgerpark und das Ameos-Klinikum Seepark Geestland.

„Die Ameos IT identifizierte am Montagabend einen Angriff und schalte vorsorglich alle digitalen Systeme ab“, heißt es in einer Mitteilung der Klinikgruppe. „Seitdem arbeiten die Experten der IT Services mit höchster Priorität an der Wiederinbetriebnahme.“

„Patientenversorgung ist sichergestellt“

Die digitalen medizinischen Anwendungen seien bereits wieder in den Betrieb überführt worden. „Die Versorgung der Patientinnen und Patienten in den Ameos Klinika sowie der Bewohnerinnen und Bewohner in den Ameos Pflege- und Eingliederungseinrichtungen war und ist zu jeder Zeit sichergestellt“, so Ameos weiter.

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„Die Notaufnahmen sowie therapeutische und diagnostische Leistungen, wie beispielsweise das Notfalllabor, waren jederzeit erreichbar und standen zur Verfügung.“

Ameos-Regionalgeschäftsführerin: Keine Engpässe in Bremerhaven

In Bremerhaven habe es keine Zwischenfälle oder Engpässe gegeben, betonte Ameos-Regionalgeschäftsführerin Katja Loesche.

Laut Medienberichten sah das in Sachsen-Anhalt anders aus: Dort habe der Rettungsdienst Ameos-Einrichtungen teilweise nur eingeschränkt anfahren können, berichteten mehrere Medien. Es habe Einschränkungen bei Röntgen- oder Labor-Untersuchungen gegeben.

Sonder-Stab bei der Feuerwehr Bremerhaven eingerichtet

„Die Stadt Bremerhaven war seit Dienstagmorgen in engem, konstruktivem Austausch mit dem Ameos-Klinikum am Bürgerpark und hat vorsichtshalber einen Stab für außergewöhnliche Ereignisse bei der Feuerwehr hochgefahren, in dem die Lage kontinuierlich begutachtet wurde“, sagte der Sprecher der Feuerwehr Bremerhaven, Stephan Kohfahl, auf NZ-Nachfrage.

Die Versorgung der Patienten sei jederzeit gewährleistet gewesen. „Der Stab konnte am Mittwochmorgen zurückgefahren werden“, so Kohfahl. „Aus Sicht der Feuerwehr bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung.“

Gab es Auswirkungen auf das Klinikum Reinkenheide?

Auf Nachfrage der Nordsee-Zeitung zum Patientenaufkommen sagte der Sprecher des Klinikums Reinkenheide, Henning Meyer, am Mittwoch: „Das Patientenaufkommen in unserer Zentralen Notaufnahme (ZNA) ist gestern auf einem durchschnittlichen bis leicht erhöhten Niveau gewesen, mit einer leichten Spitze ab der Mittagszeit. Auch heute ist das Patientenaufkommen in unserer ZNA durchschnittlich bis leicht erhöht.“

Tage mit erhöhtem Patientenaufkommen gebe es in der Notaufnahme allerdings immer wieder mal, dies könne verschiedene Ursachen haben.

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