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Zufriedenheit liegt in Hamburg auf hohem Niveau

Liegt es an der Unterhaltung? In Hamburg sind die Menschen recht zufrieden. (Archivbild)

Liegt es an der Unterhaltung? In Hamburg sind die Menschen recht zufrieden. (Archivbild) Foto: Georg Wendt/dpa

In einem Vergleich der 40 bevölkerungsreichsten deutschen Städte landet Hamburg im oberen Mittelfeld. Die zufriedensten Menschen leben in einer ostdeutschen Stadt - die unzufriedensten ebenfalls.

Von dpa Dienstag, 09.06.2026, 12:00 Uhr

Hamburg. Die Lebenszufriedenheit der Hamburger liegt einer Untersuchung zufolge auf einem hohen Niveau. In einem Vergleich von Deutschlands 40 bevölkerungsreichsten Städten nimmt Hamburg Platz zehn ein, wie aus dem „SKL Glücksatlas“ hervorgeht. Die Liste wurde von Wissenschaftlern der Universität Freiburg erstellt, die von der Süddeutschen Klassenlotterie beauftragt wurden. 

Auf einer Skala von null bis zehn liegt die durchschnittliche Zufriedenheit der Hamburger mit ihrem Leben bei 7,20 - und damit auf dem Niveau der vorigen Veröffentlichung. Grundlage des Dreijahresergebnisses ist eine repräsentative Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach. Die jüngsten Daten stammen aus dem April. Gefragt wurden die Teilnehmer: „Wenn Sie einmal alles in allem nehmen, wie zufrieden sind Sie insgesamt zurzeit mit Ihrem Leben?“

Im bundesweiten Vergleich leben die zufriedensten Städter in Erfurt, Augsburg und Düsseldorf, wie aus der Untersuchung hervorgeht. Die unzufriedensten Menschen in Städten wohnen in Frankfurt am Main, Wiesbaden und Rostock. 

Wohlstand, aber auch hohe Mieten 

Während der Befragung von Januar 2023 bis April 2026 gab etwa jeder Zwanzigste an, dass er unzufrieden sei. Der Rest der Hamburger ist zu etwa gleichen Teilen nach eigener Aussage mäßig zufrieden oder hochzufrieden. 

Nach Einschätzung der Herausgeber erklärt sich die Zufriedenheit der Hamburger mit dem Wohlstand der Stadt. Eine hohe Geburtszahl spreche zudem dafür, dass Hamburg attraktiv für Familien sei. „Belastend wirken jedoch die hohen Mieten, die geringe Eigentumsquote und der hohe Anteil an Einpersonenhaushalten“, heißt es in dem Bericht.

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