Hamburger Umweltbehörde warnt vor Magnetangeln

HAMBURG/LANDKREIS. Die Hamburger Umweltbehörde hat vor dem sogenannten Magnetangeln gewarnt. Das sei ein äußerst gefährliches Hobby, teilte die Behörde mit.


Dabei suchen Angler mit starken Magneten in Gewässern nach Metallgegenständen. Insbesondere in den vergangenen Monaten wurden dabei laut Behörde mehrfach Kriegswaffen - etwa Granaten oder Pistolen - aus dem Wasser gefischt. Diese Gegenstände seien in den meisten Fällen immer noch hochexplosiv. Die Behörde weist darauf hin, dass das Magnetfischen laut Hamburgischem Wassergesetz eine genehmigungspflichtige Gewässerbenutzung (Sondernutzung) sei.

"Jeder, der ohne Genehmigung der Wasserbehörde das Gewässer zum Magnetfischen nutzt, handelt mithin rechtswidrig", heißt es. Zudem sei die Inbesitznahme von Kampfmitteln eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld belegt werden könne.

(dpa/lno)

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