UPDATE
21.07.2019, 11:49
Millionenschaden bei Feuer in Aspe entstanden

KUTENHOLZ. Bei einem Großbrand eines Wohn- und Wirtschaftsgebäudes in Aspe in der Samtgemeinde Fredenbeck entstand am frühen Sonntagmorgen ein Sachschaden von etwa einer Millionen Euro.

(Letztes Update am 21. Juli um 17.09 Uhr: Detailinformationen zum Ablauf der Löscharbeiten hinzugefügt.)

Das Feuer war gegen 4 Uhr von einem Nachbarn entdeckt und gemeldet worden, sofort wurden mehrere Feuerwehren zur Einsatzstelle in Marsch gesetzt. Bei ihrem Eintreffen stand das Gebäude bereits im Vollbrand, teilte Feuerwehr-Pressesprecher Stefan Braun am Sonntagmorgen mit. Zuerst brannte die Scheune, die Flammen griffen dann auf das Wohnhaus über, so die Polizei.

Unverzüglich wurden durch die Rettungsleitstelle sämtliche Feuerwehren der Samtgemeinde Fredenbeck und aus Harsefeld die Feuerwehren Bargstedt und Brest sowie Farven aus dem Landkreis Rotenburg nachalarmiert. Ebenso eilten zwei Drehleitern von der Schwerpunktfeuerwehren in Stade und Harsefeld nach Aspe. Insgesamt waren 250 Einsatzkräfte vor Ort.

Jungrinder in Sicherheit gebracht

Nachdem sichergestellt war, dass sich keine Menschen mehr im Gebäude befanden und mehrere Jungrinder aus einem Anbau in Sicherheit gebracht worden waren, lag der Einsatzschwerpunkt im Schutz der umliegenden Gebäude. Das betroffene Haus war von Anfang an nicht zu retten, so Braun.

Um an der Einsatzstelle genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben, um beispielsweise die Wasserwerfer der Drehleitern einspeisen zu können, wurde eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken aufgebaut. Durch die teilweise starke Rauchentwicklung mussten sich auch einige Trupps im Außenangriff mit schwerem Atemschutz ausrüsten.

Gefahr bestand auch durch eine freistehende Giebelwand, die einzustürzen drohte. Hier wurde zeitweise eine Sperrzone eingerichtet, um keine Einsatzkräfte zu gefährden. Nach etwa zwei Stunden war der Brand gelöscht. Das Feuer konnte zudem auf das betroffene Anwesen begrenzt werden. Alle umliegenden Gebäude wurden geschützt. Schritt für Schritt rückten die einzelnen Feuerwehren ab.

Verletzt wurde bei dem aufwendigen Einsatz niemand, die Besatzung eines dazu alarmierten Rettungswagens konnte sich auf die Betreuung der Bewohner konzentrieren. Warum der Brand ausbrach, ist noch unklar. Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

 

Leserbrief
Kommentare



Weitere Topthemen aus der Region:
  • 07.12.2019, ALTES LAND
    Grundlage für weitere Klimaschutz-Klagen gelegt
    Mehr
  • 07.12.2019, LANDKREIS
    Schienenersatzverkehr in der Vorweihnachtszeit
    Mehr
  • 07.12.2019, HIMMELPFORTEN
    Angriff auf Polizeistation in Himmelpforten
    Mehr
  • 06.12.2019, DAMMHAUSEN
    Bauarbeiten in Dammhausen verzögern sich erneut
    Mehr
  • 06.12.2019, DOLLERN
    Dollerner Bahnübergang wird gesperrt
    Mehr
  • 06.12.2019, LANDKREIS
    Abfallgebühren im Landkreis Stade steigen
    Mehr
  • 05.12.2019, Bremervörde
    Fußgängerin stirbt bei Unfall in Bremervörde
    Mehr
  • 05.12.2019, GRÜNENDEICH
    Lühe-Anleger soll Geld in die Kasse spülen
    Mehr
  • 05.12.2019, SCHWINGE
    Schwerer Unfall auf der Bundesstraße 74 bei Schwinge
    Mehr
  • 04.12.2019, NEU WULMSTORF
    Trinkwasser wird deutlich teurer
    Mehr