07.07.2016, 12:00
Klares Ergebnis: Boateng ist der beste Spieler der EM
Leserbrief

LANDKREIS. Die Leser von TAGEBLATT-online haben sich entschieden: Jérôme Boateng ist der beste Spieler der Europameisterschaft in Frankreich. Knapp die Hälfte der rund 100 Stimmen bekam der deutsche Innenverteidiger.

Die Leser von TAGEBLATT-online haben das bestätigt, was viele Fußballexperten schon vermutet haben: Jérôme Boateng ist nach 49 von 51 Partien zum besten Spieler der Europameisterschaft in Frankreich gewählt worden. 46 Prozent der Stimmen gingen an den deutschen Innenverteidiger, der das Turnier seines Lebens spielt.

Boateng hatte nur einen Aussetzer

In Erinnerung bleiben wird mit großer Sicherheit seine akrobatische Rettungsaktion im Auftaktspiel gegen die Ukraine. Auch in der zweiten Partie gegen Polen war der 27-Jährige der beste Mann. Er putzte vor dem Strafraum alles weg, was sich annäherte. Im Achtelfinalspiel gegen die Slowakei krönte Boateng seine bisherige Leistung mit seinem ersten Länderspieltreffer. Da sei ihm seine Volleyball-Einlage, die im Viertelfinale gegen Italien zum Elfmeter und dadurch zum Ausgleich führte, verziehen.

Auf dem zweiten Platz hinter Jérôme Boateng landete sein Mitspieler Manuel Neuer mit 20 Prozent der Stimmen. Der 30-jährige Torhüter stellte durch seine Zu-Null-Serie bei der Europameisterschaft einen neuen Rekord auf. 481 Minuten am Stück hielt Neuer seinen Kasten sauber, so lange wie kein anderer deutscher Keeper bei einem Großturnier. Für das Ende der Serie sorgte der Italiener Leonardo Bonucci, der per Strafstoß zum zwischenzeitlichen Ausgleich traf – Neuer war chancenlos.

Im Elfmeterschießen hingegen parierte der Bayern-Torhüter gegen Bonucci und Matteo Darmian. Ansonsten war Manuel Neuer wie bei den Partien zuvor immer zur Stelle, wehrte die wenigen Schüsse ab, die aufs deutsche Tor kamen und überzeugte auch als Verteidiger, wie er bei seiner Rettungsaktion außerhalb des Strafraums gegen den Italiener Éder bewies.

Ein Isländer auf Platz drei

Sieben Prozent der Stimmen sicherte sich der Isländer Birkir Bjarnason. Der 28-jährige Mittelfeldspieler war einer der Garanten für Islands überraschenden Durchmarsch ins Viertelfinale. Dort setzte Bjarnason mit seinem Treffer den Schlusspunkt beim 2:5 gegen Frankreich und lieferte damit einen weiteren Beweis für die kämpferische Einstellung der Isländer.

Den vierten Platz mit jeweils sechs Prozent teilen sich der deutsche Mittelfeldspieler Toni Kroos (26), Wales-Star Gareth Bale (26) und der isländische Innenverteidiger Ragnar Sigurðsson (30). Der fünfte Platz mit vier Prozent geht an den Belgier Eden Hazard (25).

Dahinter folgen der Franzose Antoine Griezmann (25) mit drei Prozent und der Italiener Giorgio Chiellini (31) mit einem Prozent. Sein Teamkollege Leonardo Bonucci (29) und der Franzose Dimitri Payet (29) gehen leer aus. Das TAGEBLATT hatte in der vergangenen Woche elf Topspieler zur Wahl gestellt.

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