19.08.2017, 10:00
Bargstedt: Grundstücksverkauf geht in die zweite Runde
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BARGSTEDT. Das Neubaugebiet „Nördlich Achtern Hogen“ in Bargstedt wächst weiter. Die Erschließungsarbeiten für den zweiten Bauabschnitt sind in Kürze abgeschlossen. Bis spätestens Anfang September soll die Asphaltstraße fertig sein. Dann kann mit dem Verkauf der Grundstücke begonnen werden.

Die Interessentenliste ist lang, sagt Bargstedts Bürgermeister Thomas Wiebusch (CDU). Er werde die darauf verzeichneten Bürger nun kontaktieren, berichtet er dem Rat der Gemeinde. Im Rahmen der nächsten Ratssitzung Ende September könnten die ersten Grundstücksverkäufe beschlossen werden: „Die Nachfrage ist sehr groß.“ Dabei hat die Gemeinde auf Werbeaktionen verzichtet. Lediglich über die Internetseite der Samtgemeinde Harsefeld macht sie auf das Baugebiet aufmerksam.

Seit die Bautätigkeiten von der Landesstraße 124 aus zu sehen sind, seien weitere Anfragen bei ihm eingegangen, sagt Wiebusch. Kürzlich haben Arbeiter einen Erdwall am Rand des Baugebietes zum Ackerland in Richtung Landesstraße 124 aufgeschüttet, der als Sicht- und Lärmschutz dienen wird. Auch der Gehweg vom Wendehammer an der Straße „Achtern Hogen“ ins Neubaugebiet befindet sich im Bau.

15 Bauplätze liegen im zweiten Abschnitt

Im zweiten Abschnitt hat die Gemeinde 15 Bauplätze im Angebot. Hinzu kommen zwei weitere, die zwar im Bereich des dritten Bauabschnittes liegen, aber schon jetzt erschlossen werden. Einzelne Interessenten möchten schnellstmöglich loslegen. „Sie sollen noch in diesem Jahr die Sohle schütten können“, sagt Thomas Wiebusch. Er erwägt, im kommenden Jahr die Erschließung des dritten Bauabschnitts in Erwägung zu ziehen. „Ein Stau entsteht nicht. Wer einen Bauplatz haben möchte, wird ihn hier auch bekommen können“, betont der Bürgermeister. Einige Bewerber um ein Grundstück hätten sich jedoch anderweitig entschieden. Junge Erwachsene aus dem Ort, die ein Eigenheim beziehen möchten, und Ältere, die ein kleineres und ebenerdiges Haus bevorzugen, sind in das Neubaugebiet gezogen. Auch Zuzügler aus der Stadt Buxtehude und anderen Kommunen der Samtgemeinde Harsefeld haben hier gebaut. „So haben wir uns das vorgestellt“, sagt Thomas Wiebusch. Er spricht von einer Erfolgsgeschichte.

Im ersten Bauabschnitt sind noch drei Grundstücke frei. Die Baustraße aus Asphalt soll zunächst bestehen bleiben, da über sie auch die weiteren Abschnitte angefahren werden. Der Bürgermeister und die Ratsmitglieder wollen verhindern, das eine neu gepflasterte Straße durch schwere Fahrzeuge beschädigt wird. Für die Straßenbeleuchtung sind hier bereits Kabel verlegt worden. Um teure Schäden zu vermeiden, sollen zunächst aber alte Lampen aufgestellt werden. „Da muss etwas passieren“, sagt Thomas Wiebusch.

23 Bauplätze sind verkauft

Seit knapp zwei Jahren laufen Erschließung und Verkauf der Grundstücke in dem Gebiet. 23 Bauplätze hat die Gemeinde seither veräußert. Insgesamt sollen über 60 Häuslebauer ins neue Wohnquartier und einige Gewerbetreibende in die Kommune gelockt werden. Vor vier Jahren fiel die Entscheidung auf den Bereich „Nördlich Achtern Hogen“. Er liegt an der Landesstraße 124, die in die Ortschaft Aspe (Gemeinde Kutenholz) führt. Direkt an der Landesstraße soll auch das bestehende Gewerbegebiet fortgesetzt werden. Das gesamte Gebiet wird über ein Regenrückhaltebecken entwässert.

Die Grundstücksflächen pro Haus sind mindestens 650 Quadratmeter groß, erläutert Wiebusch. Von der Straße „Hohe Luft“ aus gesehen entstehen im vorderen Bereich Reihenhäuser und Mietwohnungen – sie sind Mangelware in Bargstedt, wie in vielen anderen Dörfern auch. Der Kaufpreis je Quadratmeter Grundstück – voll erschlossen – liegt bei 85 Euro. Zu dem Ensemble gehört ein Kinderspielplatz mitten im Baugebiet.

Kontakt

Gemeindebüro Bargstedt, Bahnhofstraße 21, Telefon: 0 41 64 / 81 15 41, Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und freitags von 14 bis 17 Uhr.

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