28.08.2017, 18:38
Baugebiet „Eckerworth“ ist beschlossene Sache
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NOTTENSDORF. Für das Baugebiet „Eckerworth“ auf dem Schragenberg beginnen bald die Erschließungsarbeiten. Voraussichtlich im Frühjahr können Häuslebauer loslegen. Der Nottensdorfer Rat hat den B-Plan beschlossen und grünes Licht für den Ausbau gegeben.

Das Wohngebiet rundet die Bebauung des Schragenbergs ab und liegt zwischen der ehemaligen Landesstraße 130 gegenüber des Baggersees und der neuen L 130, die zum Kreisel der B 73 führt. Neun Baugrundstücke für Einzelhäuser mit höchstens zwei Wohneinheiten und Doppelhäuser sind an einer Stichstraße mit Wendehammer geplant. Die Grundstücke sind zwischen 660 und 790 Quadratmeter groß. Vorgeschrieben sind 1,5 Parkplätze pro Wohneinheit und eine Dachneigung von mindestens 18 Prozent.

Bauamtsleiter Roger Courtault stellte die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange vor. Daraus ergab sich nur eine Änderung: Der kurze Fußweg vom Wendehammer zum bereits bestehenden Spielplatz wird von drei auf vier Meter Breite vergrößert, um genügend Platz für Versorgungsleitungen und Entwässerung zu haben. Die Oberflächenentwässerung soll durch Versickern geschehen. Auf den Grundstücken müssen die künftigen Eigentümer dafür sorgen.

Für das Regenwasser der Straße wird eine 1,30 Meter breite Mulde längs im Seitenraum geschaffen. Wie das genau aussieht, erläuterte Rita Pape vom Ingenieurbüro Hartwig Meyer aus Moisburg. So muss das Gefälle ausgeglichen und Lehm ausgetauscht werden. Außerdem werden unterirdische Kiesgräben (Rigolen) zum Sammeln von größeren Wassermengen angelegt und zusätzlich für ein 30-jähriges Regenereignis eine große Sickergrube aus Kies mit 90 Kubikmetern Größe und einem Notüberlauf. Pape hatte diesen großen Speicher unter dem vorhandenen Spielplatz vorgesehen. Bürgermeister Dierk Heins wollte aber das Grundstück der Gemeinde nicht damit belastet haben. Es könnte auch später noch einmal bebaut werden, so sein Einwand. Jetzt soll die große Rigole unter dem hintersten Grundstück angelegt werden, wie die Eigentümer des Baugebiets, Wilhelm Meyer und Hans-Jürgen Hauschild, vorschlugen. Die Versickerung soll innerhalb des Baugebiets bleiben, lautete der Ratsbeschluss.

Wie Pape ausführte, wird die Straße 5,50 Meter breit und bekommt zwei Einengungen durch drei Parkplätze. Parkraum und der Wendekreis werden farbig mit Natursteinpflaster abgesetzt.

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