21.04.2019, 21:33
Feuerwehr löscht Waldbrand in Neukloster

NEUKLOSTER. Etwa 100 Quadratmeter Wald sind in Neukloster am späten Sonntagnachmittag in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehrleute konnten mit ihrem schnellen Eingreifen eine Ausbreitung des Brandes verhindern.

Spaziergänger, die am Klosterteich unterwegs waren, hatten bemerkt, dass Flammen aus dem Unterholz schlagen, und den Notruf gewählt. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Neukloster und Hedendorf sowie beide Züge der Buxtehuder Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute loderten die Flammen in einem Bereich hinter dem Parkplatz des Restaurants Robbys House. Den Feuerwehrleuten gelang es, den Brand rasch einzugrenzen und zu löschen. An die 100 Quadratmeter Fläche sind verbrannt, sagte Neuklosters Ortsbrandmeister Günter Meyer. Das Wasser bezogen die Feuerwehrleute aus einem Hydranten an der Bundesstraße 73. Hätten sie größere Mengen benötigt, hätten sie auch Leitungen in den Klosterteich verlegen können.

Schwieriger seien die Zufahrten in den Wald. Mit ihren großen und schweren Einsatzfahrzeugen kämen die Feuerwehrleute nur an drei Stellen in den Forst: Am Pfingstmarktplatz, bei Robbys House und in Hedendorf. Die Gefahr eines großflächigen Brandes im Wald ist derzeit sehr groß. Das Unterholz ist sehr trocken. Meyer: „Das brennt wie Zunder, das ist nicht ohne.“

Die Einsatzstelle in Neukloster : Die Feuerwehrleute verhindern einen Großbrand im Wald. Foto: Beneke

Merkwürdig sei, dass das Feuer ohne erkennbare Ursache mitten im Wald ausgebrochen ist. Beamte des Buxtehuder Polizeikommissariates haben die Ermittlungen aufgenommen. Am vorvergangenen Wochenende hatte es bereits aus ungeklärter Ursache entstandenes kleines Feuer mitten im Moor in Heitmannshausen gegeben.

Die Feuerwehr Hammah musste ihr für Sonnabend geplantes Osterfeuer wegen der Trockenheit und der akuten Gefahr von Wald- und Flächenbränden absagen. „Unser Osterfeuerplatz grenzt an ein kleines Wäldchen, so dass die Gefahr der Ausbreitung zu groß ist“, schrieben die Brandschützer auf ihrer Facebook-Seite.

Die Feuerwehr Ahlerstedt hatte für ihr Osterfeuer am Karfreitag besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen: Neben ihrem Tanklöschfahrzeug hielten sie einen Behälter mit 3000 Litern Löschwasser bereit und verlegten eine Leitung rund um den Osterfeuerplatz. Kurz nach dem Entfachen des Feuers war die Wärmestrahlung offenbar so groß, dass eine Tanne in der Nähe Flammen auf ging. Die Feuerwehrleute hatten den Brand schnell gelöscht. Kleinere Flächenbrände hielten auch die Feuerwehren in Harsefeld und Stade in Atem.

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