15.04.2019, 18:32
Auf Motorrad mit Tempo 129 durch die Stadt

HAMBURG. Wegen einer halsbrecherischen Fahrt über die Autobahn hat das Amtsgericht Hamburg das Motorrad eines 22-Jährigen eingezogen.

Der junge Mann sei am 14. November vergangenen Jahres von Schnelsen aus über die A 7 und die A 23 gerast, habe Autos rechts überholt und an der Autobahnabfahrt noch eine rote Ampel missachtet, teilte ein Gerichtssprecher mit. Das Amtsgericht verhängte wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 40 Euro und zog neben dem Motorrad auch die Fahrerlaubnis ein. Der junge Mann habe Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt, ihn dann aber zurückgezogen, so dass die Entscheidung Anfang April rechtskräftig wurde.

Der 22-Jährige raste mit seinem Motorradmodell „Streetfighter“ mit 226 Stundenkilometern über die Autobahn, bei erlaubten 100. Innerorts sei er noch 129 Stundenkilometer schnell gewesen, bevor die Polizei ihn gestoppt habe.

Die rechtliche Möglichkeit, Fahrzeuge von Rasern einzuziehen, gibt es erst seit Oktober 2017.

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