21.04.2019, 21:19
Betrunkener landet in Westerladekop im Graben

ALTES LAND. Ein betrunkener Autofahrer ist am Sonnabendabend gegen 18.30 Uhr mit seiner Mercedes-Limousine in Jork-Ladekop von der Straße abgekommen und im Graben gelandet. An den Feiertagen folgten weitere Einsätze für die Altländer Feuerwehrleute.

Der stark alkoholisierte Mann aus dem Landkreis Stade war mit seiner schwarzen Limousine in Westerladekop unterwegs, als er in einer leichten Kurve nach links von der Fahrbahn abkam und im Graben landete. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Ladekop, Hove, Borstel und Jork sowie die Notfallsanitäter des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes und Ermittler des Buxtehuder Polizeikommissariates.

Wie Feuerwehrsprecher Stefan Bleeken berichtete, konnte sich der Unfallverursacher noch selbst befreien. Die Notfallsanitäter untersuchten den Mann und brachten ihn im Rettungswagen ins Buxtehuder Elbe Klinikum. Gegen ihn läuft jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit am Steuer. Die 40 Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab und unterstützten den Rettungsdienst.

Blick auf die Einsatzstelle in Estebrügge: Unbekannte haben am frühen Sonntagmorgen drei Müllcontainer angesteckt. Foto Bleeken

Am Ostersonntag um 5.23 Uhr lösten die Melder der Feuerwehrleute in Estebrügge und Moorende aus. Die Leitstelle alarmierte die beiden Feuerwehren wegen dreier brennender Müllcontainer am Wetternweg in Estebrügge. Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz löschten die Flammen, die aus den Containern schlugen. Später fluteten die 20 Feuerwehrleute laut ihrem Sprecher Stefan Bleeken die Müllbehälter mit Schaum, um ein Wiederentflammen versteckter Glutnester zu verhindern. Der Verdacht der Brandstiftung liegt nahe. Beamte des Buxtehuder Polizeikommissariates haben die Ermittlungen aufgenommen.

Unter schwerem Atemschutz bekämpfen die Feuerwehrleute die Flammen. Foto: Bleeken

Wegen brennender Teerpfähle rückte am Sonntagabend gegen 20.15 Uhr die Feuerwehr Hollern-Twielenfleth zur Vorderstraße aus. Wie Feuerwehrsprecher Matthias Brandt mitteilte, trafen die Einsatzkräfte dort auf ein Feuer, was auf den ersten Blick den Anschein eines privaten Osterfeuers hatte, offensichtlich aber der illegalen Müllentsorgung dienen sollte. Zwischen den Baumstämmen befanden sich demnach auch Möbelstücke mit beschichtetem Holz, unter anderem ein Schreibtisch. Die Beamten der Stader Polizeiinspektion haben die Ermittlungen aufgenommen.

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