08.06.2019, 22:06
Einsatz auf der Elbe: Segler läuft auf Stack auf

STADE. Weil ein Segelschiff auf einen steinernen Leitwall (Stack) gelaufen war, rückten am Sonnabendmittag die Feuerwehr Stade und die Ortsgruppe Stade der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) aus. Eine ehrenamtliche Einsatzkraft verletzte sich auf der Elbe.

Um 13.18 Uhr gab die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle den Alarm. Auf der schleswig-holsteinischen Elbseite gegenüber der Schwingemündung hatte ein Segler auf einem Stack aufgesetzt. Bei ablaufendem Wasser kam er dort aus eigener Kraft nicht wieder weg. Die DLRG Stade war mit ihren Rettungsbooten „Kiek ut“ und „Good will“ sowie einem Kleinboot im Einsatz. Die Feuerwehr Stade war mit ihrem Hilfeleistungslöschboot „Henry Köpcke“ vor Ort. Zwischenzeitlich waren noch die Einsatzkräfte der DLRG-Ortsgruppe Wedel (Schleswig-Holstein) zur Verstärkung angerückt.

Die Besatzung des Segelschiffs blieb unverletzt. Da keine Gefahr bestand, mussten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nicht eingreifen. Einige Stunden später mit auflaufendem Wasser konnte sich der Segler selbst befreien. Ein Ehrenamtlicher der Stader DLRG kam bei starkem Wellengang auf einem Einsatzboot zu Fall und brach sich die Nase. Feuerwehrleute kümmerten sich am Anleger in Stadersand um die Erstversorgung des Verletzten. Die mit einem Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes angerückten Notfallsanitäter nahmen sich schließlich seiner an.

Als der Einsatz beinahe zu Ende war, wurden die Einsatzkräfte Zeugen der Kollision des Ausflugsschiffes „Elbe No. 5“ mit dem Containerschiff „Astrosprinter“ im Hauptwasser der Elbe und eilten sofort herbei. Wenige Augenblicke nach der Kollision waren sie mit drei Booten beim Havaristen. Ihnen gelang es, das Schiff, das voll Wasser lief, sicher zur Kaimauer in Stadersand zu schleppen und dort die 43 Passagiere von Bord zu bringen. Acht Menschen erlitten Verletzungen.

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