19.04.2017, 10:34
Eispanzer schützt die Apfelblüten

ALTES LAND. Bei Minustemperaturen hat es in der Nacht zu Mittwoch auf vielen Obsthöfen im Alten Land künstlich geregnet. Die Beregnungsanlagen sprangen in der Frostnacht auf den Plantagen an und verhinderten damit, dass die Apfelblüten erfrieren.

Wenn sich die ersten Knospen im Frühjahr öffnen, werden Nachtfröste zur Gefahr. Vergangene Nacht bewegten sich die Temperaturen im Alten Land zwischen minus ein und minus 3 Grad Celsius, teilte Dr. Matthias Görgens, stellvertretender Leiter der Obstbauversuchsanstalt Esteburg in Jork, mit. Die Frostschutzanlagen waren deshalb flächendeckend im Einsatz.

Mehr als 80 Prozent der Plantagen an der Elbe verfügen über die Technik, um die Ernte zu sichern. Da schützende Erstarrungswärme freigesetzt wird, wenn Wasser gefriert, prasselt nachts, wenn die Temperaturen unter Null sinken, ein künstlicher Regen auf die Apfelbäume nieder. Das salz- und eisenarme Wasser legt sich wie ein Eispanzer um die Knospen und Blüten.

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