15.05.2019, 21:26
Entschärfung der Weltkriegsbombe in Heimfeld verzögert sich

HAMBURG. Die Entschärfung einer in einem Wohngebiet im Hamburger Stadtteil Heimfeld gefundenen Fliegerbombe verzögert sich. Grund sei die schwierige Evakuierung des Gefahrenbereichs, sagte ein Feuerwehrsprecher am Mittwochabend.

Für die Entschärfung mussten in einem Radius von 500 Metern um den Fundort knapp 7000 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Auch 226 Bewohner zweier Senioreneinrichtungen mussten in Sicherheit gebracht werden. 76 Menschen müssten liegend transportiert werden, 69 seien Rollstuhlfahrer, sagte der Sprecher. Sie würden auf umliegende Kliniken verteilt. Das Bezirksamt Harburg hatte zwei Notunterkünfte in Schulen eingerichtet.

Der 1000 Pfund schwere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war am Mittag bei Baggerarbeiten entdeckt worden. Die Entschärfung sollte gegen 22 Uhr beginnen.

(dpa/lno)

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