15.05.2019, 21:26
Entschärfung der Weltkriegsbombe in Heimfeld verzögert sich

HAMBURG. Die Entschärfung einer in einem Wohngebiet im Hamburger Stadtteil Heimfeld gefundenen Fliegerbombe verzögert sich. Grund sei die schwierige Evakuierung des Gefahrenbereichs, sagte ein Feuerwehrsprecher am Mittwochabend.


Für die Entschärfung mussten in einem Radius von 500 Metern um den Fundort knapp 7000 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Auch 226 Bewohner zweier Senioreneinrichtungen mussten in Sicherheit gebracht werden. 76 Menschen müssten liegend transportiert werden, 69 seien Rollstuhlfahrer, sagte der Sprecher. Sie würden auf umliegende Kliniken verteilt. Das Bezirksamt Harburg hatte zwei Notunterkünfte in Schulen eingerichtet.

Der 1000 Pfund schwere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war am Mittag bei Baggerarbeiten entdeckt worden. Die Entschärfung sollte gegen 22 Uhr beginnen.

(dpa/lno)

Leserbrief



Weitere Topthemen aus der Region:
  • 04.06.2020, BUXTEHUDE
    69-Jähriger schwebt nach Unfall auf der K 40 in Lebensgefahr
    Mehr
  • 04.06.2020, AHLERSTEDT
    Fahranfänger verunglückt bei Ahlerstedt schwer
    Mehr
  • 04.06.2020, HAMBURG
    Dutzende Einsätze in Hamburg nach starkem Regen
    Mehr
  • 04.06.2020, HAMBURG
    Mehr als 100 Hinweise zu Brandstiftung an Polizisten-Haus
    Mehr
  • 04.06.2020, HARBURG
    Carport geht in Harburg in Flammen auf
    Mehr
  • 03.06.2020, WESTERLADEKOP
    Feuer zerstört Reetdachhaus in Westerladekop
    Mehr
  • 03.06.2020, BASSENFLETH
    Falschparker behindern Rettungsdienst in Bassenfleth
    Mehr
  • 02.06.2020, ROSENGARTEN/NEU WULMSTORF
    Unfall mit Quad: 24-Jährige verletzt sich schwer
    Mehr
  • 02.06.2020, DORNBUSCH
    20-Jährige wird bei Unfall auf K 12 schwer verletzt
    Mehr
  • 01.06.2020, HAMBURG
    Schüsse auf 22-Jährigen in Hamburg-Bergedorf
    Mehr