14.11.2017, 08:30
Fehlalarm: Mann sorgt für Großeinsatz der Feuerwehr
Leserbrief

Die Suche nach einer verletzten und vermutlich alkoholisierten Person führte am frühen Dienstagmorgen zu einem Großalarm für Feuerwehr und Polizei in der Stader Ortschaft Haddorf. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

Alles begann mit einem Notruf bei der Polizei. Ein offenbar alkoholisierter Mann aus Stade wollte sich nach Hause bringen lassen – im Streifenwagen. Wenig später, gegen 5.20 Uhr, ging auch in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Notruf ein. Jetzt meldete ein Anrufer einen Verletzten, der sich an einer Bushaltestelle an der Bockhorner Allee in Haddorf aufhalten soll, berichtete Leitstellen-Chef Wilfried Sprekels. Sofort machten sich Notfallsanitäter der Stader DRK-Rettungswache aus der Nachbarortschaft Wiepenkathen auf den Weg. Sie konnten in Haddorf aber weder den Anrufer, noch den Verletzten antreffen.

Einsatzkräfte finden keinen Verletzten

Beide Züge der Ortsfeuerwehr Stade und die Ortsfeuerwehr Wiepenkathen rückten deshalb zur Unterstützung aus. Die Ehrenamtlichen suchten die Parkplätze der Geschäfte am Drosselstieg ab, durchkämmten die Felder am Haddorfer Ortsrand und streiften durch die Wohngebiete. Erfolglos. Vom Korb der Drehleiter aus suchten sie mit einer Wärmebildkamera – ebenfalls ohne Ergebnis. Daraufhin brachen die Feuerwehrleute die Suche ab. Mit einem Hubschrauber überflogen Polizisten noch einmal die Ortschaft und suchten aus der Luft speziell im Bereich der Waldgebiete. Auch sie konnten keine verdächtigen Feststellungen machen.

Notrufe entpuppen sich als Fehlalarme

Um kurz vor 8 Uhr kam von Polizeisprecher Rainer Bohmbach dann die Entwarnung: In Haddorf wird kein Verletzter mehr gesucht. Ermittler konnten den Anrufer in seiner Wohnung antreffen. Der Mann tischte den Beamten eine skurrile Geschichte auf. Er berichtete, dass er den „leicht Verletzten“ zum Zug nach Buxtehude gebracht und erst danach den Notruf abgesetzt habe

 

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