06.07.2020, 21:48
Feuer-Alarme und Enten-Rettung in Stade

STADE. Einen ereignisreichen Start in die Woche erlebten die Freiwilligen der beiden Züge der Stader Feuerwehr. Sie mussten am Montag zu mehreren Einsätzen ausrücken. Alle Einsätze gingen glimpflich aus.


Eine ausgelöste Brandmeldeanlage in einem medizinischen Versorgungszentrum am Hohenwedel in Stade führte um 8.10 Uhr zum ersten Einsatz. Hier hatten Reinigungsmittel den Alarm verursacht. Um 12.30 Uhr löste die Brandmeldeanlage der städtischen Flüchtlingsunterkunft am Sophie-Scholl-Weg in Ottenbeck aus. Dort hatten die Bewohner offenbar Essen auf dem Herd vergessen, was zu kokeln begann. Der Einsatz war schnell beendet.

Kurz nachdem die ersten Einsatzkräfte wieder in der Feuerwache angekommen waren, klingelte dort das Telefon: Eine Anruferin gab an, dass sich eine Entenfamilie mit elf Küken in der Seminarstraße in der Innenstadt verirrt hätte. Die Feuerwehrleute rückten aus, fingen die Enten ein und setzten sie in sicherer Umgebung im Burggraben aus. Nur zufällig konnte der Anruf entgegengenommen werden. Die Feuerwehrhäuser der freiwilligen Feuerwehren sind nicht rund um die Uhr besetzt.

„Bei Notrufen der Feuerwehr, ganz gleich welcher Art, ist immer die Notrufnummer 112 zu wählen“, mahnen die Einsatzkräfte. In den vergangenen Wochen war es immer wieder vorgekommen, dass Anwohner sich direkt in den Feuerwachen gemeldet hatten. Nur glücklichen Zufällen war es zu verdanken, dass jemand da war, der die Notrufe entgegennehmen konnte.

Ein weiterer Einsatz rief die Feuerwehrleute am Abend gegen 18 Uhr auf den Plan. Eine Nachbarin hatte in einer Wohnung in einem Haus am Schwarzen Berg Brandgeruch wahrgenommen. Die Feuerwehrleute konnten einen defekten Staubsauger als Ursache für den Brandgeruch ausmachen und mussten nicht weiter tätig werden.

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