10.07.2019, 09:22
Feuer: Dunkle Rauchwolke über Engelschoff

ENGELSCHOFF. Eine dunkle Rauchwolke stand am Dienstagabend über Engelschoff. Auf einem Hof an der Dorfstraße sind mehrere Schuppen in Flammen aufgegangen. 80 Freiwillige aus sechs Feuerwehren bekämpften den Brand.

Ein Nachbar hatte das Feuer bemerkt und den Notruf gewählt. Die Eigentümer waren verreist. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises alarmierte um 19.13 Uhr die Feuerwehren aus Engelschoff, Breitenwisch, Groß Sterneberg, Neuland, Großenwörden und Himmelpforten. 80 Ehrenamtliche machten sich auf den Weg. Die Notfallsanitäter des Deutschen Roten Kreuzes und Ermittler der Stader Polizeiinspektion rückten ebenfalls aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte loderten die Flammen in der hölzernen Konstruktion. Die Rauchwolke am Himmel war kilometerweit zu sehen und wies den Feuerwehrleuten den Weg.

Die Schuppen brennen lichterloh. 80 Feuerwehrleute bekämpfen den Brand. Foto: Beneke

Möbel, Werkzeug und Maschinen fielen dem Feuer zum Opfer. Einen beginnenden Flächenbrand hatten die Einsatzkräfte unter der Führung des Engelschoffer Ortsbrandmeisters Olaf-Frank Lührs schnell im Griff. Weil das Grundstück mehrere Hundert Meter von der Hauptstraße entfernt liegt, mussten sie lange Schlauchleitungen verlegen, um ausreichend Wasser an die Brandstelle befördern zu können. In den Schuppen lagerten mehrere Gasflaschen. Eine blies bereits Gas ab, eine große Stichflamme war zu sehen. Die Feuerwehrleute holten die Flasche ins Freie und kühlten sie, bis keine Gefahr mehr bestand.

Feuerwehrleute kühlen die Gasflaschen in den brennenden Schuppen. Foto: Beneke

Von mehreren Seiten bekämpften die Feuerwehrleute den Brand an den Schuppen. Teile der Wellblech- und Eternit-Dächer brachen zusammen. Ein Übergreifen der Flammen auf ein großes Wohnhaus in unmittelbarer Nähe konnten die Feuerwehrleute verhindern, das Haus blieb unbeschadet. Verletzte waren nicht zu beklagen, die Notfallsanitäter mussten nicht eingreifen.

Die Brandursache ist unklar. Ermittler der Stader Polizeiwache und die Tatortspezialisten der Polizei haben die Spuren des Feuers dokumentiert. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0 41 41/10 22 15 in der Stader Wache zu melden.

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