25.02.2020, 00:01
Feuerwehrmann bei Fredenbeck bei Unfall schwer verletzt

FREDENBECK. Bei einem Unfall ist ein Feuerwehrmann am späten Montagabend in Fredenbeck-Wedel schwer verletzt worden.


(Letztes Update am Dienstag, 25. Februar, 12.55 Uhr: Informationen zum Unfallort hinzugefügt.)

Der 49-jährige Taxi-Fahrer war mit seinem VW Caddy auf dem Weg zum Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Fredenbeck in der Bahnhofstraße – nach einer Alarmierung aufgrund eines Feuers. In der Straße „Auf dem Hagel“ in Deinste war ein Schmorbrand in der Stromverteilung eines Hauses festgestellt worden, sagte Feuerwehrsprecher Lukas Klempahn dem TAGEBLATT an der Einsatzstelle. Die Ortsfeuerwehr Fredenbeck sollte in Deinste unterstützen.

Aufgrund der Vollsperrung der Kreisstraße K 1 in Fredenbeck musste der Retter allerdings die Umleitung zum FeuerwehrGerätehaus über Wedel nehmen. Auf Höhe der Friedhofskapelle kam der 49-Jährige nach rechts von der regennassen Straße ab und kollidierte frontal mit einem Baum am Straßenrand. Warum der Mann nachts von der Straße abgekommen war, ist laut Polizei noch offen.

Belastender Einsatz für die Feuerwehrleute

Wenig später kamen dem Schwerverletzten bereits seine Kameraden aus Fredenbeck auf dem Weg zum Feuer in Deinste entgegen, sie kümmerten sich bis zum Eintreffen des Notarztes und der Notfallsanitäter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) als Ersthelfer um den VW Caddy-Fahrer, der ins Elbe Klinikum in Stade gebracht wurde.
Rund 30 Feuerwehrleute der Ortswehren Fredenbeck und Wedel waren im Einsatz, sie leuchteten die Straße für die Rettung, Unfallaufnahme und die Bergung des Taxis aus. Für die Feuerwehrleute war der Einsatz sehr belastend. Viele kennen den Taxifahrer nicht nur aus der Feuerwehr, bei der er sich unter anderem als Ausbilder engagiert.

Gemeindebrandmeister Sven Dammann sorgte dafür, dass sich die Einsatzkräfte nach dem Abrücken von der Unfallstelle im Gerätehaus zusammensetzten, um über den Einsatz zu sprechen. Er bot noch an der Einsatzstelle an, einen Notfallseelsorger hinzuzuziehen. Die Umleitungsstrecke südlich von Fredenbeck durch die Feldmark – beiderseits von Schlaglöchern gesät, es gilt Tempo 30 – war bis kurz vor 22.30 Uhr voll gesperrt.
Feuerwehrleute kümmerten sich nach dem Unfall umgehend um die Familie ihres Kameraden.

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