05.06.2020, 15:29
Großeinsatz nach Amokdrohung an Hamburger Schule

HAMBURG. Ein Droh-Anruf hat in Hamburg für einen größeren Polizeieinsatz an einer Schule gesorgt. Schüler wurden aus ihren Klassen gebracht, doch dann konnte der mutmaßliche Anrufer schnell identifiziert werden.


Ein Jugendlicher hat in Hamburg mit einer telefonischen Amokdrohung für Schrecken und einen größeren Polizeieinsatz an einer Schule im Stadtteil Mümmelmannsberg gesorgt. Der mutmaßliche Anrufer konnte nach kurzer Zeit identifiziert werden. Es gebe keine Hinweise, dass er etwas Ernsthaftes geplant habe, sagte eine Polizeisprecherin. Über das Alter des Anrufers wurde zunächst nichts bekannt.

Die Polizei hatte am Freitagmittag sofort Schutzmaßnahmen eingeleitet und mehrere Straßen gesperrt. Die Drohung bezog sich nach ersten Angaben auf die dortige Grundschule, zu dem Komplex gehört aber auch noch eine Stadtteilschule.

Unklar war, wie viele Schüler coronabedingt in dem Schulkomplex zum Zeitpunkt der Drohung unterrichtet wurden. Nach Angaben des Sprechers der Hamburger Schulbehörde wurden alle Eingänge abgeriegelt, zunächst seien die Schüler der Jahrgangsstufe 11 aus der Schule gebracht worden. Die jüngeren Jahrgänge folgten später. Viele Eltern hätten ihre Kinder abgeholt.

(dpa/Ino)

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