UPDATE
05.02.2019, 13:01
Hydrauliköl: B 74 bis zum Abend gesperrt

STADE. Lastwagen gerieten auf dem schmierigen Ölfilm ins Rutschen: Durch Hydrauliköl war die Bundesstraße 74 im Bereich der Stader Ortschaft Wiepenkathen am Dienstagvormittag verunreinigt. Die Feuerwehr sperrte die Hauptverkehrsachse.

(Letztes Update am 5. Februar um 18.17 Uhr: Informationen zum Ablauf und Zitat hinzugefügt.)

Um 11.45 Uhr gab die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Alarm. Die Freiwillige Feuerwehr Wiepenkathen rückte aus. Die 24 ehrenamtlichen Einsatzkräfte sperrten die B 74 zwischen den Abfahrten Alte Dorfstraße und Am Steinkamp für den Verkehr und streuten Ölbindemittel im Bereich der Einfahrt zum Kieswerk, damit der Betrieb aufrechterhalten werden konnte. Auch im Kreuzungsbereich Am Steinkamp und auf der Strecke nach Bremervörde war die Straße verunreinigt. Es bildeten sich lange Staus.

Eine Spezialfirma aus Scheeßel und die Straßenmeisterei waren bis zum Abend damit beschäftigt, den verschmutzten Asphalt zu reinigen. Das Fachunternehmen war mit drei Großfahrzeugen vor Ort. Wegen der starken Verschmutzung mussten die Mitarbeiter einige Streckenabschnitte gleich mehrfach reinigen. Die Umleitung führte durch Wiepenkathen. Dort kam der Verkehr zeitweise zum Erliegen – wie auch an der Kreuzung der Bundesstraßen 73 und 74. Die Polizei konnte bislang keinen Verursacher ermitteln.

Einige Autofahrer reagierten mit Unverständnis auf die Vollsperrung und zeigten sich ungehalten gegenüber den Einsatzkräften. Wegen der Schwere der Verunreinigung habe die Feuerwehr im Rahmen der Gefahrenabwehr jedoch keine andere Wahl gehabt, sagte der Einsatzleiter und Wiepenkathener Ortsbrandmeister Jörg Bastian: „Die Fahrbahn war spiegelglatt. Es bestand eine Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer.“ Auch zum Schutz der dort tätigen Kameraden und Mitarbeiter der Straßenmeisterei und der Reinigungsfirma sei eine Vollsperrung unumgänglich gewesen. Die Feuerwehrleute kamen nach der Alarmierung von zu Hause oder von ihren Arbeitsstellen, der Einsatz aller beteiligten Kräfte habe Anerkennung verdient. Jörg Bastian: „Ich würde mir wünschen, dass den haupt- und ehrenamtlichen Aktiven in solchen Situationen mehr Respekt entgegenbracht wird.“

 

 

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