11.10.2017, 15:51
Polizei sucht Messerstecher in Stade
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39 Kommentar(e)
Sehr geehrter Herr Bardenhagen: bei allem Respekt und wirklich ernst gemeint, empfehle ich Ihnen, ihre Kommentare über ihre persönlichen Erlebnisse (...)

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STADE. Am Sonntagmorgen kam es gegen 06.30 Uhr in der Stader Innenstadt am Pferdemarkt zu einer Messerstecherei, bei der ein 38-jähriger Mann aus Hamburg schwer verletzt wurde.

Nach Zeugenangaben hatte ein bisher unbekannter Mann unvermittelt im Vorbeigehen einmal mit einem Messer auf das Opfer eingestochen und diesen dabei im Bauchraum getroffen. Passanten und die sofort eingesetzten Beamten leisteten Erste Hilfe und der Hamburger konnte anschließen nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in das Stader Elbeklinikum eingeliefert werden. Der Täter entfernte sich nach der Tat in Richtung Steile Straße. Er wurde als klein und schmächtig mit schwarzem vollen Haar und südländischem Aussehen beschrieben. Er trug zur Tatzeit einen dunkelblauen Anorak und einen grauen Kapuzenpullover darunter.


Die Ermittler des 1. Fachkommissariats der Stader Polizeiinspektion suchen nun Zeugen, die  die Tat oder den Täter beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Angaben zu dem Vorfall machen können. Hinweise an die Polizeiinspektion Stade unter der Rufnummer 04141-102215.

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Heiko Söhl schrieb am 16.10.2017 12:15

Sehr geehrter Herr Bardenhagen: bei allem Respekt und wirklich ernst gemeint, empfehle ich Ihnen, ihre Kommentare über ihre persönlichen Erlebnisse einzuschränken. Sie tun sich damit keinen Gefallen.

Peter Bardenhagen schrieb am 16.10.2017 10:52

Bei der SCHÖNRECHNUNG bei einer Bewertung einer Immobilie entschied das Gericht so, als ob die Immobilie nicht verkauft werden sollte und zog mit dieser Begründung 25 % vom Wert ab. Das wurde bis zum Schluss des Verfahrens ( nach rund 8 Jahren) von mehreren beteiligten Richtern so durchgezogen. Die Immobilie solte und ist vekauft worden. Auch so kann bei Gericht 25% mehr auf kolegialem Wege unter Juristen ein Vorteil geschaffen werden.

Peter Bardenhagen schrieb am 16.10.2017 10:40

Von der Justiz wird eine Richterin, welche einen einfachen Dreisatz nicht rechnen kann, in den höchsten Tönen gelobt. Für mich sind 7,5 % von einer Summe sehr weit über 100 000 Euro eine menge Geld. Schon dieser Versuch der höchstgelobten Richterin dieser Schummelei und versuchten Betrugs halte ich für sehr Zweifelhaft.

Peter Bardenhagen schrieb am 16.10.2017 10:18

Das Strafrecht bei Taten gegen die Polizei wurde verschäft. Es werden auch Täter verurteilt die nur in Richtung der Polizei werfen ohne zu treffen. Die Bürger dagegen müssen in Zukunft wohl daran gewöhnen, mit eiem Messer unter den Rippen leben zu müssen. Ein Herr Heiko Söhl nutzt diese Berichterstattung zur persönlichen Diffamierung und weicht auf fremde Schauplätze aus. Ein Lesen eines Gesetzestextes zu Landfriedensbruch kann ich zu dieser Sache nun wirklich nicht zuordnen.So ein Schmarrn mag vieleicht bei der Justiz gut ankommen, jedoch nicht bei einem noch klar denkenden Rentner. Zu hier vorgebrachtem Text "Zweifel an unabhängiger Justitz" : Die Justitz hat schon vor ca. 20 Jahren Mobbin, Diffamierung und Diskriminierung selbst betrieben und andere dabei unterstützt. Schlimm ist nur, wenn diese organisierte Kriminalität über andere entscheidet. Da ist bei mir die Achtung ganz unten. Es muss noch sehr viel schön geredet und schön diskutiert werden.

Peter Bardenhagen schrieb am 13.10.2017 19:56

H.S. Eine weitere mögliche Verurteilung durch das Amtsgericht Buxtehude besteht noch in einer Sache. in der mir eine Ladung nicht zugestellt wurde, das Amtsgericht aber eine nicht zutreffende, frei erfundene Anschrift nennt. Auch so kann ein Gericht einem Kläger wohlwollend hadeln, überzeugt jedoch nicht mit Glaubwürdigkeit.

Peter Bardenhagen schrieb am 13.10.2017 19:02

H.S. Eine Antwort hierzu müsste von Ihnen nach meiner Auffassung ermitteln lassen. Schließlich ist dieses alles Aktenkundig und wurde zusätzlich von Ihrem Kollegen P. J. von der Dienststelle Horneburg über die Staatsanwaltschaft Stade pauschal als gepöbel gegen die Justiz vorgetragen.

Peter Bardenhagen schrieb am 13.10.2017 18:51

H. S. Es gibt mehrere Möglichkeiten einer von Ihnen genannten Verurteilung. Handelt es sich etwa um die ca. 17 jahre alte, mir bisher unbekannten Akte des Amtsgerichts Buxtehude, welche laut Mitteilung dort hinterlegt ist, mir aber vom Gericht die Aushändigung verweigert wurde?? Oder handelt es sich um einen Nachehelichen Streit vor dem Zivilgericht in erster Instanz, die nach meinen Unterlagen vor dem nicht für mich zuständigen Amtsgericht Stade stattgefunden hat??

Heiko Kania schrieb am 13.10.2017 17:32

@JM: " Bei Ihnen versagt der Diskussionskompass..." --> Ganz tapfer sein, da müssen Sie durch! :-))

Peter Bardenhagen schrieb am 13.10.2017 16:38

H.S. Erinnerung: Bin ich nun ein Verurteilter Straftäter , Verbrecher oder gar ein Schwerstverbrecher. Bitte begründen Sie Ihre Bezeichnung als Verurteilter.

Jochen Mextorf schrieb am 13.10.2017 16:34

HK > Bei Ihnen versagt der Diskussionskompass.

Heiko Kania schrieb am 13.10.2017 16:16

@JM: "Qualifizierte Politiker würden eine Quote in den Gesetzestext einfügen, die vom Volk zu akzeptieren wäre, bei jährlicher statistischer Überprüfung..." --> Und da das bisher nicht geschehen ist, wird qua Definition JM deutlich: alles unqualifizierte Politiker, zumindest in unserer Republik :-))! Haben Sie mal ein Beispiel parat, in welchem Land dieser Welt es derartig "qualifizierte Politik(er)" gibt? Meine zusätzliche Fragestellung an Sie: meinen Sie z.B. Mord 1/100.000; Totschlag 2/100.000; Vergewaltigung 3/100.000 etc., oder wie denken Sie, könnte ein "qualifizierter" Politiker Ihre "Obergrenze" fest- und umsetzen? Und was machen wir, wenn`s nicht klappt? Stellen wir fest "Innere Sicherheit nicht (mehr) gegeben", oder ändern wir die "Obergrenze"? Genügt im BT einfache oder muss es absolute Mehrheit sein beim "Festlegen der Quote"? Soll nach Anzahl Anklagen oder Verurteilungen in Bezug auf "Quotenerfüllung" gewertet werden?

Peter Bardenhagen schrieb am 13.10.2017 15:52

Und ich lasse mich nicht gerne öffentlich pauschal als Verurteilter darstellen, auch nicht von einen Herrn Heiko Söhl. Da soll der doch benennen wozu ich verurteilt wurde und weshalb und warum.

Heiko Söhl schrieb am 13.10.2017 14:38

P. B.: "Das würde auch an einer mehrfachen Verletzung meiner Privatsphäre durch die Polizei nichts ändern, auch wenn eine Verurteilung durch die Justiz aufgrund auszugsweises Vorbringen der Polizei und Staatsanwaltschaft aus einem meinerseits vorgebrachten Sachverhalt statt fanden." und "da werden schon mutmaßliche Täter verurteilt, die nur eine kleine leere Flasche in Richtung der gewalttätigen Polizisten geworfen haben sollen."

Peter Bardenhagen schrieb am 13.10.2017 13:44

S. g. Herr Heiko Söhl, ein lesen von Gesetzestexten kann ich immer noch nicht zu dieser hier aufgeführten Sache zuordnen,ebenso Ihre Ausführungen der Verurteilung zu meiner Person. Bitte benennen Sie warum ich verurteilt worden sein soll.

Jochen Mextorf schrieb am 13.10.2017 12:49

HK > Qualifizierte Politiker würden eine Quote in den Gesetzestext einfügen, die vom Volk zu akzeptieren wäre, bei jährlicher statistischer Überprüfung.

Heiko Söhl schrieb am 13.10.2017 12:17

Herr Bardenhagen: den fremden Schauplatz (nämlich ihren persönlichen) haben Sie ins Spiel gebracht. Das zu verstehen, erwarte ich auch von einem "einfachen Rentner" (was auch immer dieser Einwand von Ihnen soll?). Da ich aber bei Ihren Einlassungen "komplexe Hintergründe" vermute, werde ich Ihnen einmal pauschal für die Zukunft Recht geben ;)

Peter Bardenhagen schrieb am 13.10.2017 10:07

S. g. Herr Heiko Söhl, auch Ihr verweisen zum lesen eines Gestzestextes zu Landfriedensbruch wirkt auch bei einem einfachen Rentner nicht. Dies kann ich hier nur als verzweifelte Ausweichung auf fremde Schauplätze verstehen.

Heiko Söhl schrieb am 13.10.2017 09:16

RK: Gesamtzahlen Straftaten aus den PKS des BKA 1995: ca. 6,6 Mio 2000: ca. 6,2 Mio 2008: ca. 6,1 Mio 2015: ca. 6,3 Mio 2016: ca. 6,3 Mio Fühlen tut das jeder anders! Aber nur weil man es lauter ruft, wird es nicht mehr!

Peter Bardenhagen schrieb am 13.10.2017 09:09

Sehr geehrter Herr Heiko Söhl, mein Vorbringen beruht auf jahrzehnte lang andauerndem einseitigem Vorbringen von Polizei und Justiz. einen Gesetzestext zu Landfriedensbruch brauche ich dazu nicht zu lesen. Das würde auch an einer mehrfachen Verletzung meiner Privatsphäre durch die Polizei nichts ändern, auch wenn eine Verurteilung durch die Justiz aufgrund auszugsweises Vorbringen der Polizei und Staatsanwaltschaft aus einem meinerseits vorgebrachten Sachverhalt statt fanden. Daher wird meinerseits eine Unabhängigkeit von Polizei und Justiz weiterhin angezweifelt, da keine Bereitschaft zur Klärung bestand.

Heiko Kania schrieb am 13.10.2017 09:05

@JM:"Ihr lächerlich-trauriger Vergleich mit dem "hohen Niveau" disqualifiziert Sie." --> Das mag sein, aber was qualifiziert Sie?! Und ich wiederhole meine Frage: wann wäre eine "Garantie der Inneren Sicherheit" (die im übrigen niemand zu geben in der Lage ist) aus Ihrer Sicht denn nun erfüllt?: Kein, ein, zwei oder X Delikt(e) je 100.000 Einwohner? Tatsächlich ist -für Sie- die Null-Toleranz-"Grenze" Fakt, schreiben Sie. Das verstehe ich zwar, aber meinen Sie damit wirklich, in einem Staat von ca. 83 Millionen Einwohnern sei "Innere Sicherheit" erst dann "da", wenn -0- (in Worten NULL) "Gesetzes- u. Verordnungsverstöße" zu verzeichnen wären??!!

Reiner Kuball schrieb am 13.10.2017 08:42

@HK Straftaten gab es in der Tat schon immer. Nur haben diese nicht nur in der "Qualität" sondern sehr erheblich in der Quantität zugenommen. Und das soll die Gesellschaft schlicht hinnehmen? Hier ist der Staat, d. h. hier die verantwortlichen Politiker gefordert. Da gibt es schwerste Versäumnisse.

Heiko Söhl schrieb am 13.10.2017 08:29

RK: sicher habe ich eine andere Sichtweise und bin veiielciht in gewisser Weise auch abgestumpft. Aber ich kann offizielle (nicht durch Presse oder Pressekonferenzen veränderte) Statistiken lesen. Und leider gab es Straftaten schon immer. Ich gebe zu, dass sich die Qualität der Taten über die Jahre verändert hat. Aber das zieht sich durch alle Teile der Gesellschaft, die sich stetig verändert. Und da die Gesellschaft ein Teil des Staates ist, trägt wohl nicht nur die Politik Verantwortung. Und Herr Bardenhagen: Immer noch nicht den Gesetzestext zu Landfriedensbruch gelesen? Und immer noch Zweifel an unabhängiger Justiz, weil Sie verurteilt wurden? Der Stachel scheint bei Ihnen tief zu sitzen.... Und die Polizei hat noch nie jemanden verurteilt.

Peter Bardenhagen schrieb am 13.10.2017 08:12

Einen Anspruch auf 100prozentige Sicherheit hat nur die Polizei, da werden schon mutmaßliche Täter verurteilt, die nur eine kleine leere Flasche in Richtung der gewalttätigen Polizisten geworfen haben sollen.

Jochen Mextorf schrieb am 13.10.2017 02:29

@HK > Ihr lächerlich-trauriger Vergleich mit dem "hohen Niveau" disqualifiziert Sie. Da der Gesetzgeber keine zu ertragende Quote fixiert hat, ist -für mich- die Null-Toleranz Fakt.

Heiko Kania schrieb am 12.10.2017 21:55

Wie stets und regelmäßig: In Deutschland wird "auf hohem Niveau gejammert". Ob ich eine etwas gelassenere Perspektive habe? Möglich, sicher aber eine andere. Die objektive Sicherheitslage in Deutschland ist im internationalen Vergleich gut, und man sieht es auch hier in den Kommentaren (fast) durchgängig, das subjektive Sicherheitsempfinden "der Bürgerschaft vor Ort" (wenn ich Herrn Mextorf als solcherart Wissenden bezeichnen darf) weicht häufig von den tatsächlichen Bedrohungslagen ab. Aus dieser Erkenntnis rührt vielleicht (m)eine "gelassene Perspektive" (gem. Herr Kuball), sicher auch durch meine Auslandeinsätze beeinflusst, her. Um nicht missverstanden zu sein: jeder Gesetzesverstoß ist einer zuviel. Und mehr als einmal wurden von mir festgestellte Gesetzesverstöße bei Polizeidienststellen angezeigt. Ich wiederhole meine Frage: wann ist diese "Garantie der Inneren Sicherheit" (die im übrigen niemand zu geben in der Lage ist) aus Ihrer Sicht denn nun erfüllt?: Kein, ein, zwei oder X Delikt(e) je 100.000 Einwohner?

Klaus Tietje schrieb am 12.10.2017 21:48

@RK: Bezieht sich auf den Kommentar JM um 7.52 Uhr und HK um 9.53 Uhr

Reiner Kuball schrieb am 12.10.2017 20:37

Ihren Hinweis verstehe ich nicht, Herr Tietje, in diesem Fall wurde das Opfer in öffentlichen Raum angegriffen. Nun geben Sie mir mal einen Tipp, wie ich mich dort schütze.

Jochen Mextorf schrieb am 12.10.2017 12:26

Politiker leben in einer Parallelgesellschaft, in der simulierte Politik zelebriert wird, welche obligatorisch des Skalpells der Kritik bedarf.

Klaus Tietje schrieb am 12.10.2017 12:24

Und damit das "Zu Hause" sicher ist, gibt es auch viele Tipps der Polizei. Die jedoch schwächeln auch. Sicher ist, alle Öffnungen des "Zu Hause" Vergittern oder Zumauern.

Reiner Kuball schrieb am 12.10.2017 12:18

Es wird hier leider übersehen, dass die Innere Sicherheit auch in einer freien und offenen Gesellschaft ihren Stellenwert haben muss. Sonst hört der Staat auf ein Staat zu sein. Die Kriminalitäts-Statistiken zeigen über einen längeren Zeitraum betrachtet sehr wohl einen erheblichen Anstieg der Kriminalität an. Dem wird von verantwortlicher Seite nicht angemessen begegnet. Herr Söhl ist Polizeibeamter, Herr Kania Berufssoldat. Da hat man vermutlich eine etwas gelassenere Perspektive.

Heiko Kania schrieb am 12.10.2017 09:53

"Im Hause bleiben und zweimal abschließen. Dann gibt es kein Messer in den Leib." --> Tja, das ist natürlich die "sichere" Variante. Dann am besten gleich noch im Bett bleiben; ach nein: im Bett sterben die meisten Menschen..., also lieber doch nicht! :-))

Heiko Söhl schrieb am 12.10.2017 08:07

Genau das meinte ich :)

Jochen Mextorf schrieb am 12.10.2017 07:52

@HS> Halten Sie auch Verpflichtungen nicht ein, die Sie eingehen? Das sichere Stade: Im Hause bleiben und zweimal abschließen. Dann gibt es kein Messer in den Leib.

Heiko Söhl schrieb am 12.10.2017 07:39

Ich finde Stade auch sicher! Da ändern auch "Alu-Hut-träger" nichts dran. Wer denkt, dass es eine 100%ige Sicherheit gibt und bei deren Nichtvorhandensein den Staat verantwortlich machen will, der lebt in seiner Schweinwelt, aus der heraus Alles und Jeder mit Kommentaren in Frage gestellt werden kann.

Jochen Mextorf schrieb am 12.10.2017 04:16

@HK > Althusmann:"Wir brauchen mehr Sicherheit." (BT-Inerview) "Tod ist der denkbare Abschluss eines soldatischen Arbeitstages." (Georg Schramm) Als Soldat und Offizier haben Sie vermutlich eine andere Einstellung zu "Sicherheit" und körperliche "Unversehrtheit." Ich beziehe mich auf Artikel 2 GG: (2) "Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. ..." "Das Grundrecht auf Leben wird faktisch jedoch vor allem aus der Mitte der Gesellschaft bedroht. Die deutlichste Bedrohung von Leben und Gesundheit ist der unmittelbare Angriff Dritter, der sich mittels physischer Gewalt oder ähnlicher Verletzungshandlungen gezielt realisiert. Tötungs- und Körperverletzungsdelikte kommen sehr häufig vor. Aus dem Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit folgt daher ein verfassungsrechtliches Gebot an den Staat, Polizei- und Sicherheitsbehörden zum schützenden Handeln bereitzustellen, Strafverfolgungsstellen einzurichten und Übergriffe strafrechtlich zu ahnden. (Hermes 1987, 6f.) Die Aktivitäten des Staates zum Schutz des menschlichen Lebens erstrecken sich aber nicht nur auf die Bekämpfung von Kriminalität. Dem Schutz des Lebens dienen letztlich auch die Lebensmittelüberwachung, der Gewässerschutz und die Straßenverkehrsordnung." (Joachim Detjen - Die Werteordnung des Grundgesetzes, 1. Aufl. 2009)

Heiko Kania schrieb am 11.10.2017 22:25

@JM vermutlich leben wir nicht in derselben Welt: "Hauptaufgabe eines Staates ist die Garantie der Inneren Sicherheit."; wann ist diese "Garantie" (die im übrigen niemand zu geben in der Lage ist) denn aus Ihrer Sicht denn nun erfüllt (sein)?: Kein, ein, zwei oder X Delikt(e) je 100.000 Einwohner? Sind z.B. Parkverstöße ebenfalls notwendige Bestandteile "Ihrer Garantie" der Inneren Sicherheit?

Jochen Mextorf schrieb am 11.10.2017 19:56

@HK > Die Hauptaufgabe eines Staates ist die Garantie der Inneren Sicherheit. Ist die nicht mehr gewährleistet, schafft sich der Staat ab.

Heiko Kania schrieb am 11.10.2017 19:19

QJM: "Stade ist sicher." --> Dieser "Spruch" kommt bei jedem Artikel zu einem bekanntgewordenen Delikt, i.d.R,, wenn es sich um Stade handelt. Was ist "sicher"? Kein, ein, zwei oder X Delikt(e) je 100.000 Einwohner? Wir leben (leider?) in einer freien und offenen Gesellschaft, nicht im totalitären Überwachungsstaat.

Jochen Mextorf schrieb am 11.10.2017 17:58

Stade ist sicher.

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