14.01.2020, 19:09
Polizei sucht weiter nach G20-Randalierer

HAMBURG. Mehr als zweieinhalb Jahre nach den schweren Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel 2017 in Hamburg hat die Polizei erneut ein Fahndungsfoto eines mutmaßlichen Randalierers veröffentlicht. Dem Mann wird ein besonders schwerer Fall des Landfriedensbruchs vorgeworfen.


Der bislang unbekannte Mann werde verdächtigt, Polizisten in der Nähe der Sternschanze unter anderem mit Stein- und Flaschenwürfen attackiert zu haben. Es gehe um einen besonders schweren Fall des Landfriedensbruchs.

Da der Mann trotz der Ermittlungen des Landeskriminalamts bislang nicht identifiziert werden konnte, hofft die Polizei nun auf Zeugenhinweise. Auf dem nachts aufgenommenen Foto trägt der eher junge Mann eine schwarze Mütze, ein beigefarbenes T-Shirt, eine schwarze Stoffhose und schwarze Turnschuhe mit einer weißen Sohle.

Beim G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg waren die Proteste gegen die Veranstaltung im Schanzenviertel und in Altona eskaliert. Zahlreiche Autos wurden beschädigt, viele Geschäfte zerstört. Eine Bankfiliale brannte aus. Die Innenbehörde schätzte den entstandenen Sachschaden auf mehr als zwölf Millionen Euro.

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