14.11.2019, 22:49
Polizei und Zoll auf der Einbrecher-Jagd im Alten Land

JORK. Polizei und Zoll haben am Donnerstagabend im Alten Land an Kontrollstellen in Jork-Hove und in Jork-Hinterbrack unzählige Pkw und Kleinlaster kontrolliert – auf der Jagd nach Einbrechern.


Zeitgleich hatten sich Beamte von Polizei und Zoll im Bereich der Polizeidirektion Lüneburg an den Straßen postiert, die Bundespolizei kontrollierte zeitgleich die S-Bahn und die Regionalbahnen. Im Süden des Landkreises Stade waren 85 Einsatzkräfte an der Einbrecherjagd von 17 Uhr bis 21 Uhr beteiligt – an den zwei Kontrollpunkten im Alten Land und in mobilen Teams im Südkreis, sagte der Polizeisprecher Rainer Bohmbach dem TAGEBLATT.

Kriminelle und Verkehrssünder geschnappt

Kurz nach 22 Uhr zog die Polizeiinspektion Stade eine erste Bilanz: 226 Fahrzeuge und 364 Personen seien kontrolliert worden. Einbrecher wurden nicht geschnappt. Allerdings wurden vier Autofahrer ohne Führerschein aus dem Verkehr gezogen. Vier weitere werden die Fahrerlaubnis (zeitweise) verlieren, sie waren unter Alkohol- und Drogeneinfluss unterwegs. Außerdem seien fünf Verstöße gegen das Waffengesetz festgestellt worden, die Autofahrer hatten verbotene Messer dabei. Ein Fahrzeug hatte keinen Versicherungsschutz, ein Fahrer hatte seinen Führerschein gefälscht, so der Polizeisprecher.

Spürhund „Bootsmann“ unterstützt Polizei und Zoll

In Hinterbrack hatte die örtliche Polizei, unterstützt von Zoll und Bereitschaftspolizei, einen Kontrollpunkt eingerichtet. Die DLRG-Ortsgruppe Horneburg/ Altes Land leuchtete den Parkplatz an der K 39 taghell aus. Das Ziel: Auf Anfahrtrouten der Täter mögliche Einbrecher schnappen oder stören. Unterstützt wurden die Kräfte von Dokumentenprüfern und von Spürhund „Bootsmann“. Bislang seien in diesem Jahr weniger Taten als im Vorjahr zu verzeichnen. Aber: Traditionell legen die Kriminellen mit Beginn der dunklen Jahreszeit erst richtig los. Trotz jüngster Erfolge (unter anderem wurde einer Einbrecherbande aus Südosteuropa das Handwerk gelegt) sollten die Bürger weiter sensibilisiert sein und ihre Wohnungen schützen.

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