13.10.2014, 09:33
Schiff kollidiert mit Anlegerbrücke und Kaimauer

STADE. Ein 128 Meter langes Massengutschiff  ist früh morgens am Samstag, 11. Oktober, beim Einlaufen in den nördlichen Teil des Seehafens Stade mit seinem Heck gegen eine Anlegerbrücke und dann  gegen die Kaimauer gestoßen - so heftig, dass der Rumpf auf einer Länge von zwei Meter einriss. Das Riss an dem unter der Flagge der Niederländischen Antillen fahrenden Schiffes entstand dabei über der Wasserlinie. So kam es zu keinem Wassereinbruch. Betriebs- oder Schadstoffe traten daher nicht aus.

Der 52-jährige russische Kapitän hatte einen Elbelotsen zur Beratung auf der Brücke. Darüber hinaus begleitete ein Schlepper das mit Kupferkonzentrat beladene Schiff zur Assistenz für das Einlaufen und spätere Anlaufen des Liegeplatzes. Wegen der Schäden am Schiff erteilten Beamte der Wasserschutzpolizei Stade als vorläufige Maßnahme ein Auslaufverbot.

Die Gesamtschadenshöhe wird auf rund 500.000 Euro geschätzt. Als Unfallursache wird derzeit nautisches Fehlverhalten durch die Fehleinschätzung der örtlichen Strömungsverhältnisse angenommen. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Stade dauern an.

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