08.02.2020, 09:46
Sprengsatz in Stade gezündet

STADE. In einem Hauseingang eines Mehrfamilienhauses in Stade ist am Freitagabend um 23.15 Uhr ein Sprengsatz gezündet worden.


Durch die Explosion wurde die Glastür im Eingangsbereich schwer beschädigt, die Holzverkleidung in Mitleidenschaft gezogen.

Zug I der Ortsfeuerwehr Stade rückte mit 30 Einsatzkräften aus.

Rauch zog durch die Flure des fünfstöckigen Wohnhauses an der Harsefelder Straße in Stade. Das Wohnhaus neben dem Edeka-Markt wurde teils evakuiert.

Keine Verletzten durch Explosion oder Rauchvergiftung

Notfallsanitäter der DRK-Wache untersuchten Bewohner im Erdgeschoss, glücklicherweise gab es keine Verletzten durch die Explosion selbst, auch musste niemand infolge einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Nach der Spurensicherung durch die Polizei durchlüfteten die Freiwilligen Feuerwehrleute die Hausflure, anschließend beseitigten sie Glas-Scherben und Holz-Splitter. Des Weiteren kontrollierten sie, ob es hinter der Holzverkleidung noch kokelt.

Freiheitsstrafe von einem Jahr und mehr droht

Offenbar hatte ein Unbekannter einen selbst gebastelten Sprengsatz oder einen „Polenböller“ gezündet. Das ist eine Straftat. Laut Strafgesetzbuch könnte dem Täter/der Täterin eine Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr drohen, schließlich hat diese Person "Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet", wie es in Paragraf 308 heißt.

Hinweise an die Polizei Stade unter 0 41 41/ 10 22 15.

 

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